Überführung der Leiche zu teuer: Lörracher sammeln für Unfallopfer aus Gotthard
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Überführung der Leiche zu teuerLörracher sammeln für Unfallopfer aus Gotthard

Der Autofahrer, der im Gotthard-Tunnel ums Leben kam, stammt aus Lörrach. Die Angehörigen können sich die Überführung des Todesopfers nicht leisten.

von
oli
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In diesem Auto sassen fünf Personen. Der junge Lenker ist gestorben, die anderen vier sind verletzt. (13. Dezember 2017)

In diesem Auto sassen fünf Personen. Der junge Lenker ist gestorben, die anderen vier sind verletzt. (13. Dezember 2017)

Keystone/Alexandra Wey
Frontalkollision: Zwei Personen sind im Gotthard-Strassentunnel ums Leben gekommen. (13. Dezember 2017)

Frontalkollision: Zwei Personen sind im Gotthard-Strassentunnel ums Leben gekommen. (13. Dezember 2017)

Keystone/Alexandra Wey
Die Aufräumarbeiten haben stundenlang gedauert. Der Tunnel ist bis in den späten Nachmittag gesperrt gewesen.

Die Aufräumarbeiten haben stundenlang gedauert. Der Tunnel ist bis in den späten Nachmittag gesperrt gewesen.

Keystone/Alexandra Wey

Bei der Frontalkollision im Gotthardtunnel sind am Mittwoch zwei Personen ums Leben gekommen. Am Steuer des verunfallten Lastwagens sass ein 78-jähriger Obwaldner. Das zweite Todesopfer stammt aus Lörrach (D).

Der Leichnam soll laut dem Wunsch der Mutter und der Geschwister des Verstorbenen für eine Bestattung nach Deutschland überführt werden, wie die «Badische Zeitung» schreibt. Doch dafür müssten die Angehörigen 7000 Franken zahlen.

Todesopfer soll eingeäschert werden

Tun sie dies nicht bis spätestens am Montag, werde der Leichnam des jungen Mannes in der Schweiz eingeäschert. In den sozialen Medien sammeln nun Familie und Freunde des Lörrachers Geld, weil die Angehörigen mit der Summe überfordert seien. Auch das Kreiskrankenhaus Lörrach sammle Spenden. Der junge Lenker hatte dort eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht.

Im Auto des Unfallfahrers sassen laut der Kantonspolizei Uri noch vier weitere Personen, zwei Frauen und zwei Männer. Sie wurden verletzt und mit Ambulanzen und zwei Rega-Helikoptern ins Spitalgebracht.

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