Aktualisiert 11.01.2010 20:25

Thun BE

Lösungen statt Konflikte

Nächste Runde im Thuner Ausgangsknatsch: Die Konflikt-Parteien Anwohner, Politiker, Polizei und Jugendliche sitzen erstmals zusammen.

von
Bigna Silberschmidt

«Zukunft Nachtleben Thun – nur noch Lärm, Dreck und Vandalismus?» Zu diesem Thema wollen am 25. Januar erstmals alle in die Thuner Ausgangsproblematik involvierten Beteiligten – Anwohner, Gemeindevertreter, das Gewerbeinspektorat und das Komitee «Thun rockt!» – gemeinsam diskutieren. Initiiert wurde die öffentliche Podiumsdiskussion vom Komitee, nachdem aufgebrachte Innenstadt-Anwohner eine Petition eingereicht hatten. Darin wird eine Limitierung der Gastrobetriebe, eine Abschaffung der Überzeitbewilligung für Clubs und eine Einschränkung von lärmintensiven Veranstaltungen gefordert. «Damit werden viele unschuldige Nachtschwärmer bestraft», sagt «Thun rockt!»-Komiteemitglied und JSVPler Lukas Lanzrein. «Wichtiger ist, dass die Übeltäter härter drangenommen werden.»

Doch Fetzen fliegen sollen diesmal keine. Mitorganisator und Moderator Patrick Minder betont: «Es soll ein kons­truktiver Anlass werden.» Auch Sicherheitsdirektor Peter Siegenthaler freut sich darauf: «Bis Ende Februar müssen sowieso Lösungen auf den Tisch. Der Zeitpunkt ist also optimal gewählt.»

Ob das Podium friedlich verläuft, ist offen: Auf Facebook verabreden sich bereits junge Thuner, um den Gegnern die Meinung zu sagen.

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