Löwen töten in Ostkenia vier Kinder
Aktualisiert

Löwen töten in Ostkenia vier Kinder

Ein Rudel Löwen hat im Osten Kenias vier Kinder getötet. Die zehn Raubtiere fielen die Kinder Berichten von Anwohnern zufolge in einem Haus an, in denen die Kleinen schliefen.

Das jüngste Opfer sei ein einmonatiges Baby gewesen, sagte der Vize-Polizeichef der Region Garissa rund 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Nairobi. In einem Nachbargebäude seien drei weitere Menschen verletzt worden.

Die Tiere seien vermutlich wegen der anhaltenden Trockenheit auf der Suche nach Futter in das Wohngebiet eingedrungen, wo sie auch 34 Ziegen gerissen hätten. Bereits im vergangenen Monat waren in derselben Region vier Menschen von Löwen getötet worden.

In Ostafrika werden Löwen, die Menschen anfallen, Man-eater genannt. Das Phänomen ist äusserst selten. Der berühmteste Fall ist jener von Tsavo im heutigen Kenia von 1898, als zwei Löwen mehrere Arbeiter der ugandischen Eisenbahn töteten, die über dem Tsavo-Fluss eine Eisenbahnbrücke bauten.

Diese Geschichte und die Geschichte der Jagd auf die beiden Men-eater wurde 1996 mit Michael Douglas und Val Kilmer verfilmt in «The Ghost an the Darkness». (sda)

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