Zürich HB - Lokführer rettet einsamen Plüschesel und sucht jetzt nach dem Besitzer
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Zürich HBLokführer rettet einsamen Plüschesel und sucht jetzt nach dem Besitzer

In den sozialen Medien sucht ein SBB-Lokführer nach dem rechtmässigen Besitzer eines Stofftiers. Bis sich dieser meldet, darf das Plüschtier in der Führerkabine mitfahren.

von
Monira Djurdjevic
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Dieses Stofftier fand Lokführer Pädu Gafner am Sonntag beim Hauptbahnhof Zürich.

Dieses Stofftier fand Lokführer Pädu Gafner am Sonntag beim Hauptbahnhof Zürich.

Privat
Mithilfe von Social Media hat er sich auf die Suche nach dem Besitzer oder der Besitzerin gemacht. 

Mithilfe von Social Media hat er sich auf die Suche nach dem Besitzer oder der Besitzerin gemacht.

Privat
Bis sich die Person, die das Stofftier verloren hat, meldet, darf der Plüschesel in der Führerkabine mitfahren.

Bis sich die Person, die das Stofftier verloren hat, meldet, darf der Plüschesel in der Führerkabine mitfahren.

Facebook                      

Darum gehts

  • Ein Lockführer fand am Sonntag ein Stofftier am Zürcher HB.

  • Auf Social Media hat er einen Aufruf gestartet, um den Besitzer oder die Besitzerin zu finden.

  • Bei der SBB unterstützt man die Aktion.

Lokführer Pädu Gafner entdeckte am Sonntag beim Gleis 13 am Zürcher Hauptbahnhof ein herrenloses Stofftier. «Das Plüschtier lag einsam auf dem Gleisbett. Ich hob es auf und nahm es in meine Obhut.» Nun will er das Stofftier dem rechtmässigen Besitzer oder der rechtmässigen Besitzerin zurückgeben. Dafür hat der 37-Jährige auf Facebook und Instagram einen Aufruf gestartet. Im Post schreibt er: «Hallihallo, ich wurde am Zürcher HB gefunden. Ich würde gerne zu meiner Familie zurück. Leider weiss ich nicht, wo sie sind. Helft mir, sie zu suchen.»

Bis sich die Person, die das Stofftier verloren hat, meldet, darf der Plüschesel in der Führerkabine mitfahren. «Damit er sich nicht so alleine fühlt, nehme ich ihn auf meine nächsten Zugfahrten quer durch die Schweiz mit.» Am Montag waren die beiden bereits in Lausanne, so Gafner. «Er ist bei mir gut aufgehoben. Ich hoffe aber, den Besitzer oder die Besitzerin bald zu finden, damit er oder sie den Plüschesel wieder in die Arme schliessen kann.»

Wie bei es bei der SBB auf Anfrage heisst, wurde die Besitzerin oder der Besitzer noch nicht ausfindig gemacht. «Wir unterstützen aber diese sympathische Aktion und hoffen, dass das Eselein bald wieder Zuhause ist», sagt Sprecher Martin Meier. Die Besitzerin oder der Besitzer können sich über Instagram oder Facebook direkt beim Finder melden.

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