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SBBLokführer vergisst Halt in Dietlikon

Statt in Dietlikon konnten einige Passagiere am Mittwoch erst in Effretikon aussteigen. Grund dafür ist ein Versehen eines Lokführers.

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Am Mittwochnachmittag um 14.45 Uhr hielt die S3 nicht wie gewohnt in Dietlikon, berichtet ein 20-Minuten-Leser.

Am Mittwochnachmittag um 14.45 Uhr hielt die S3 nicht wie gewohnt in Dietlikon, berichtet ein 20-Minuten-Leser.

Keystone/Martin Ruetschi
Denn der Lokführer hatte den Halt vergessen. Erst nach dem Bahnhof habe er angehalten und die Fahrgäste über das Mikrofon darüber informiert, dass er nicht zurückfahren könne, so der Leser.

Denn der Lokführer hatte den Halt vergessen. Erst nach dem Bahnhof habe er angehalten und die Fahrgäste über das Mikrofon darüber informiert, dass er nicht zurückfahren könne, so der Leser.

Keystone/Martin Ruetschi
Die Passagiere hätten in Effretikon aber sofort mit der extra wartenden S19 zurückfahren können, sagt SBB Mediensprecher Daniele Pallecchi.

Die Passagiere hätten in Effretikon aber sofort mit der extra wartenden S19 zurückfahren können, sagt SBB Mediensprecher Daniele Pallecchi.

Keystone/Gaetan Bally

Am Mittwochnachmittag um 14.45 Uhr hielt die S3 nicht wie gewohnt in Dietlikon, berichtet ein 20-Minuten-Leser. Denn der Lokführer habe den Halt vergessen. Erst nach dem Bahnhof habe er angehalten und die Fahrgäste über das Mikrofon darüber informiert, dass er nicht zurückfahren könne, so der Leser.

Die Passagiere hätten in Effretikon aber sofort mit der extra wartenden S19 zurückfahren können, sagt SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi. Dadurch hätten sie Dietlikon mit nur rund zehn Minuten Verspätung erreicht. «Die S3-Kunden in Dietlikon für weiter entfernte Ziele erhielten im schlechtesten Fall dreissig Minuten Verspätung.»

«Einmal in Berufslaufbahn geht Halt vergessen»

«Der Grund, weshalb der Lokführer den Halt genau ausgelassen hat, ist zurzeit in Abklärung», so Pallecchi. Er verweist darauf, dass die S11 und die S12 beide nicht in Dietlikon halten. Könnte dies also zum Vergessen des Halts geführt haben?

Statistisch gesehen passiere es einem Lokführer einmal in seiner Berufslaufbahn, dass er einen Halt vergesse, sagt Pallecchi. «Der Lokführer ist wegen des Malheurs vermutlich ebenso erschrocken wie die Fahrgäste – im Zug und auf dem Perron.» Ein Sicherheitsproblem habe allerdings nicht bestanden, da die Signale auch bei einem Halt sowieso auf Grün stehen würden. «Die SBB bedauert die Unannehmlichkeiten.»

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