Lokführerstreik: Bahn lenkt ein
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Lokführerstreik: Bahn lenkt ein

Die S-Bahnen in Berlin und Hamburg fahren nach dem zweistündigen Lokführer-Streik wieder. Für die Gewerkschafter hat sich die Arbeitsniederlegung gelohnt: Die Deutsche Bahn lenkt ein und will verhandeln.

Die Lokführergewerkschaft GDL will im laufenden Tarifstreit mit der Bahn den ehemaligen CDU-Generalsekretär Heiner Geissler als Vermittler einsetzen.

Die GDL hatte zur Durchsetzung ihrer Forderungen am Vormittag die S-Bahnen in Berlin und Hamburg bestreikt. Die Lokführer fordern von der Deutschen Bahn unter anderem 31 Prozent mehr Gehalt.

Die Gewerkschaft hatte zunächst für Donnerstag Streiks im Güterverkehr geplant. Das Arbeitsgericht Nürnberg untersagte jedoch per einstweilige Verfügung bundesweit Arbeitsniederlegungen im Güter- und Fernverkehr.

Die GDL legte Widerspruch gegen das Urteil ein und will laut GDL-Chef Manfred Schell die Verweisung der Streitsache an das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main beantragen, wo die GDL als beklagte Partei ihren Sitz hat. (dapd)

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