Sanktionen gegen Russen - London dreht Lawrows Stieftochter Polina (26) den Geldhahn zu

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Sanktionen gegen RussenLondon dreht Lawrows Stieftochter Polina (26) den Geldhahn zu

Grossbritannien hat die Stieftochter des russischen Aussenministers Sergej Lawrow, Polina Kowalewa, mit Sanktionen belegt. Zuletzt war die 26-Jährige bei Gazprom tätig.

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Mit Kussmund und Traum-Hintergrund: Polina Kowalewa (26) zeigte sich auf Instagram immer wieder im Luxusurlaub.

Mit Kussmund und Traum-Hintergrund: Polina Kowalewa (26) zeigte sich auf Instagram immer wieder im Luxusurlaub.

Instagram/polina_polyakova13
Die 26-Jährige ist die Tochter der Geliebten von Sergej Lawrow (71).

Die 26-Jährige ist die Tochter der Geliebten von Sergej Lawrow (71).

Instagram/polina_polyakova13
Der 71-Jährige ist der russische Aussenminister und wird als die rechte Hand von Präsident Vladimir Putin (69) bezeichnet.

Der 71-Jährige ist der russische Aussenminister und wird als die rechte Hand von Präsident Vladimir Putin (69) bezeichnet.

DUKAS

Darum gehts:

Einen Monat nach der russischen Invasion in die Ukraine hat Grossbritannien weitere Sanktionen gegen einflussreiche Russen und russische Banken auf den Weg gebracht. Dazu gehört auch Berichten zufolge die in London lebende Stieftochter des russischen Aussenministers Sergej Lawrow, Polina Kowaljowa, wie die britische Aussenministerin Liz Truss am Donnerstag mitteilte.

Auch die von mehreren Oligarchen gegründete Alfa-Bank sowie die private Söldner-Gruppe Wagner und weitere Geldhäuser stehen nun auf der britischen Sanktionsliste. Der Chef der grossen russischen Sberbank, Herman Gref, ist ebenfalls darunter. 

«Die Vermögen aller heute Sanktionierten in Grossbritannien werden eingefroren, was bedeutet, dass kein britischer Bürger oder Unternehmen Handel mit ihnen treiben kann», sagte Truss einer Mitteilung zufolge. Ausserdem würden Reisesperren verhängt. «Diese Oligarchen, Unternehmen und bezahlten Verbrecher sind an der Tötung unschuldiger Zivilisten beteiligt, und es ist richtig, dass sie dafür bezahlen.»

Johnson sagte bei seinem Besuch zum Nato-Gipfel in Brüssel ausserdem, man müsse schauen, was man tun könne, um «Putin davon abzuhalten, seine Gold-Reserven zu nutzen».

Mit der neuen Sanktionsrunde hat Grossbritannien nach eigenen Angaben seit Ausbruch des Ukraine-Krieges mehr als 1000 russische Personen oder Unternehmen mit Sanktionen belegt. Es gibt allerdings Kritik, dass die britische Regierung zu lasch und langsam gegen Oligarchen durchgreift, die insbesondere in London bislang viele Freiheiten geniessen konnten. Vor rund zwei Wochen hatte die britische Regierung die Beschlagnahmung Kowalewas Londoner Luxuswohnung erwogen.  

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(AFP/kle)

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