Nach WM-Vergabe: London lädt die Fifa aus
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Nach WM-VergabeLondon lädt die Fifa aus

Londons Bürgermeister Boris Johnson tobt nach der WM-Vergabe vor Wut. Darum hat er seine Einladung für Fifa-Mitglieder in ein Luxushotel zurückgezogen.

von
fox
Da waren sie noch Freunde: Londons Bürgermeister Boris Johnson (l.) und Sepp Blatter beim Besuch des Fifa-Präsidenten in England im Oktober 2010.

Da waren sie noch Freunde: Londons Bürgermeister Boris Johnson (l.) und Sepp Blatter beim Besuch des Fifa-Präsidenten in England im Oktober 2010.

Nach dem katastrophalen Abschneiden der englischen WM-Kandidatur für 2018 und der Vergabe nach Russland, erhält die Fifa die Retourkutsche aus London. Dort finden 2012 bekanntlich die Olympischen Sommerspiele statt. Bürgermeister Boris Johnson hatte dem Vernehmen nach Sepp Blatter und weitere Fifa-Exekutivmitglieder für den grössten Sportanlass der Welt eingeladen.

Die Fifa-Herren sollten in Luxussuiten im «Dorchester» logieren. Dort kostet eine Nacht pro Suite 1000 Pfund (rund 1500 Franken). Die exklusive Herlequin Suite hätten den Fussballoffiziellen unter anderem auch eine wunderbare Sicht auf den Hyde Park geboten. Wie englische Medien jetzt berichten, hat Johnson das Angebot allerdings zurückgezogen.

Der Bürgermeister hat die Meldungen nicht kommentiert. Fest steht allerdings, dass nicht er, sondern das lokale Organisationskomitee Locog über die Hotelvergabe für Ehrengäste entscheidet. Gemäss der «BBC» habe dieses sowieso noch keine Entscheidung getroffen, welche Ehrengäste in welchem Hotel residieren dürfen. Johnson habe sich jedoch mit OK-Chef Sebastian Coe abgesprochen.

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