London-Terror hat nichts mit Irak zu tun
Aktualisiert

London-Terror hat nichts mit Irak zu tun

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat die Vermutung, die Anschläge in London seien eine Vergeltung für den Irak-Krieg, als «Unsinn» verworfen.

«Einige Menschen sind sich offenbar über die Absichten der Terroristen im Unklaren», sagte Rumsfeld in einer Rede vor dem Rat für auswärtige Politik in Los Angeles. Die Theorie, es gebe eine wirkliche Verbindung zum Irak oder zu der «so genannten Besetzung Afghanistans» sei unglaubwürdig.

Zugleich rechtfertigte Rumsfeld die militärischen Interventionen. «Der einzige Weg, gegen Terroristen zu kämpfen, ist sie dort zu suchen, wo sie sind.» Ein Datum für einen Truppenabzug aus dem Irak gab Rumsfeld nicht, deutete allerdings an, dass dieser in Reichweite sei. «Wenn das Land sicher in den Händen der Iraker liegt und eine Regierung auf Grundlage einer neuen Verfassung gewählt ist, werden unsere Soldaten zurückkehren können.» (dapd)

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