Zu wenig Parkplätze – Lonza-Mitarbeitende aus Visp bekommen Autoverbot erteilt

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Zu wenig ParkplätzeLonza-Mitarbeitende aus Visp bekommen Autoverbot erteilt

Die Parkplätze auf dem Areal des Konzerns Lonza reichen nicht mehr aus. Darum müssen Arbeiterinnen und Arbeiter aus der näheren Umgebung von Visp seit Anfang November auf das Auto verzichten.

von
Angela Rosser
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Beim Lonza-Standort in Visp werden die Parkplätze knapp.

Beim Lonza-Standort in Visp werden die Parkplätze knapp.

20min
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die tagsüber arbeiten, müssen seit Anfang November auf das Auto verzichten. Ein Streckenabonnement wird von der Firma aber mitfinanziert.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die tagsüber arbeiten, müssen seit Anfang November auf das Auto verzichten. Ein Streckenabonnement wird von der Firma aber mitfinanziert.

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Darum gehts

  • Seit Anfang November sollen Mitarbeitende des Unternehmens Lonza nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren.

  • Ein Streckenabonnement für den Arbeitsweg wird zu 75 Prozent mitfinanziert.

  • Grund dafür sind bauliche Veränderungen, sowie die steigende Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Pharma- und Biotechnikkonzern Lonza beschäftigt am Standort in Visp VS über 4000 Festangestellte. Hinzu kommen 1600 Angestellte mit einem temporären Arbeitsvertrag. Das führt zu einem Parkplatzengpass auf dem Firmengelände. Mathias Forny, Mediensprecher von Lonza, bestätigt die Information von promona.media, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Anfang Monat dazu angehalten sind, nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, wie der «WalliserBote» schreibt.

Bauliche Veränderungen

Auf dem Gelände komme es, zusätzlich zu dem Wachstum des Konzerns, zu baulichen Weiterentwicklungen. Da einige Parkplätze übergangsweise als Abstellfläche für die Baustelle genutzt würden, schrumpfe das Angebot an Parkmöglichkeiten. «Damit in der Übergangszeit die bestehenden Parkplätze entlastet werden können, gelten seit dem 1. November 2021 und bis auf Weiteres Nutzungseinschränkungen», sagt Forny.

Betroffen von den Einschränkungen seien alle Mitarbeitenden mit Wohnort in Visp-Eyholz, Lalden und Baltschieder, die tagsüber arbeiten würden. Diese Angestellten hätten die Möglichkeit, ein Streckenabonnement zu lösen. Ein solches Abonnement wird zu 75 Prozent von Lonza mitfinanziert.

Neues Parkhaus entsteht

Um dem Parkplatzengpass langfristig entgegenzuwirken, plant das Unternehmen ein neues Parkhaus. Zur Planung können derzeit jedoch noch keine Details preis gegeben werden, sagt der Sprecher weiter. Platz finden soll das neue Parkhaus wohl auf dem Hauptparkplatz der Lonza-Feuerwehr.

Momentan stünden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 1000 kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Wenn man bedenkt, dass Lonza allein im laufenden Jahr 1500 neue Stellen geschaffen hat, liegt es nahe, dass es langsam eng wird.

Nachhaltige Fortbewegung

Im Sommer lancierte der Konzern ein «kostenloses und nachhaltiges Mobilitätskonzept». Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern standen E-Autos, E-Bikes, Velos und E-Cargo-Bikes zur Verfügung. Nutzbar waren die Fortbewegungsmittel für den Arbeitsweg oder die Anreise zu Sitzungen. Man entschied, aufgrund positiver Rückmeldungen, das Projekt auszuweiten und weiterzuführen.

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