"Lord of the Rings": Krach um Bonuszahlungen
Aktualisiert

"Lord of the Rings": Krach um Bonuszahlungen

18 namentlich nicht genannte Schauspieler aus dem Team von Peter Jacksons "Lord of the Rings"-Trilogie streiten sich angeblich mit dem Filmstudio New Line, weil es für den zweiten Teil der Tolkien-Verfilmung weniger Bonuszahlungen als für den ersten gegeben hätte. Zusätzlicher Streitgrund: Nicht alle Schauspieler hätten den Bonus bekommen.

Wie die US-Zeitschrift "Newsweek" berichtet, haben die Schauspieler deshalb einen vorteilhafteren Deal für den dritten Teil, der im Dezember in die Kinos kommt, ausgehandelt. Das Filmstudio wollte sich zu dem Bericht nicht äussern, heisst es weiter.

Jeder der ersten beiden Teile hat weit über 700 Millionen Euro eingespielt.

"The Two Towers" ist mit rund 820 Millionen Euro der siebterfolgreichste Film aller Zeiten. Für "The Return of The King" werden noch höhere Einnahmen erwartet.

Der Streit über die Bonuszahlungen für Werbe- und Premierenauftritte sei entstanden, nachdem die Schauspieler bemerkt hätten, dass diese nicht an alle Schauspieler gezahlt wurden.

Sie hätten deshalb einen Brief an das Studio geschrieben und neu verhandelt. Schliesslich sei ein grosser Bonus-Topf eingerichtet worden, der unter allen Schauspielern aufgeteilt werden soll.

Viele der Schauspieler waren vor dem überwältigenden Erfolg vom ersten Teil der Mythen-Saga noch No-Names in Hollywood, wie zum Beispiel der Legolas-Darsteller Orlando Bloom.

Liv Tyler, die die Elbe Arwen spielt, sagte, sie habe lange überlegt, ob sie sich überhaupt für die Trilogie verpflichten sollte, schliesslich wären es 18 Monate ihres Lebens - aber in "Wirklichkeit waren es viereinhalb Jahre".

Deine Meinung