Lorenzo verschluckt Mutter und zwei Kinder
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Lorenzo verschluckt Mutter und zwei Kinder

Der Tropensturm Lorenzo hat sich über dem Golf von Mexiko zum Hurrikan ausgeweitet und mit hohen Windgeschwindigkeiten die mexikanische Küste erreicht. Eine Mutter und ihre zwei Kinder starben.

Der Wirbelsturm Lorenzo hat in Mexiko die ersten Todesopfer gefordert. Im zentralmexikanischen Bundesstaat Puebla kamen am Freitag bei starken Regenfällen drei Menschen ums Leben. Eine Mutter und zwei Kinder starben, als ihr Haus von einer Schlammlawine verschüttet wurde.

Lorenzo war am Freitagmorgen im Bundesstaat Veracruz an der mexikanischen Golfküste auf Land getroffen. Wegen der zu erwartenden Überschwemmungen waren bereits am Donnerstag mindestens 100 000 Menschen aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht worden. Ausserdem wurde in neun Städten der Strom abgeschaltet.

Die Auswirkungen des Sturmes waren am Freitag auch in einer Reihe von Nachbarstaaten in Zentralmexiko zu spüren, darunter in Puebla und in der Metropole Mexiko-Stadt.

Wie von den Meteorologen erwartet, schwächte sich Lorenzo an Land ab, nachdem er sich zuvor über dem Meer zu einem Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde entwickelt hatte. Einige Flüsse in Veracruz traten über die Ufer. In den Bergen im Landesinneren lösten die Wassermassen Erdrutsche und Schlammlawinen aus. (sda)

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