«New York für Anfänger»: Losertyp sucht sein Glück im Big Apple
Aktualisiert

«New York für Anfänger»Losertyp sucht sein Glück im Big Apple

Erst brachte er uns mit Zombies zum Lachen («Shawn of the Dead»), dann als verbissener Polizist («Hott Fuzz») und nun gibt er den tollpatschigen People-Journalisten: Der Engländer Simon Pegg ist zweifelsohne der Komiker der Stunde.

von
Philippe Zweifel

Seine neuste Figur heisst Sidney Young, ein erfolgloser Schreiberling, der sich in New York überraschend einen Job beim renommierten Magazin «Sharps» ergattert. Sidney glaubt sich am Ziel seiner Träume. Doch weit gefehlt: Der Brite mausert sich innert Tagen zum Szeneschreck. Erst als er sich der Oberflächlichkeit der coolen New Yorker Fashionistas anpasst, steigt er unaufhaltsam auf und weckt das Interesse der verruchten Sophie. Doch leider – wie könnte es anders sein – verliert er dabei das Wichtigste aus den Augen: seine Kollegin Alison.

«New York für Anfänger» beruht auf den Memoiren des britischen Schriftstellers ­Toby Young und dessen vergeblichen Versuchen, als ­Redaktor bei «Vanity Fair» berühmt zu werden. Die filmische Umsetzung ist eine lustige Mischung aus Loser- und Liebesgeschichte. Überaus komisch auch die satirischen Einsprengsel: wenn Sidney etwa einem selbstgefälligen Independent-Regisseur erzählt, dass er das Actionmachwerk «Con Air» für den besten Film aller Zeiten hält.

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