Luchse wohlauf
Aktualisiert

Luchse wohlauf

Die Ende April in der Ostschweiz ausgesetzten Luchse Wero und Noia sind wohlauf.

Das am 11. April bei Welschenrohr im Kanton Solothurn eingefangene Männchen Wero hält sich im unteren Toggenburg auf, das am 2. April bei Ollon im Kanton Waadt gefangene Weibchen Noia östlich von St. Gallen im Grenzgebiet zu Appenzell-Ausserrhoden, wie die Jagd- und Fischereiverwaltungen der Kantone Thurgau und St. Gallen am Freitag berichteten. Die Auswertung der GPS-Halsbänder der beiden im Hinterthurgau freigelassen Tiere zeigt gemäss den Angaben, dass sie zunächst in den Raum Mosnang - Bütschwil - Lichtensteig im Kanton St. Gallen westlich der Thur wanderten und Wero einen kurzen Abstecher in den Kanton Zürich machte. Seither lebt er relativ stationär im Untertoggenburg. Noia dagegen überquerte Ende Mai die Thur in östlicher Richtung und wanderte sukzessive in den Raum östlich von St. Gallen. Das Verhalten der beiden Luchse wird in den Mitteilungen als völlig normal bezeichnet. Erste Risse wurden schon kurz nach der Freilassung nachgewiesen. Die Tiere ernähren sich fast ausschliesslich von Rehen. Die gerissenen Tiere würden vollständig verwertet, heisst es. Es wird davon ausgegangen, dass Wero und Noia nach wie vor ein festes Wohngebiet suchen und noch weitere Wanderungen unternehmen werden. Die Jagdgesellschaften im Kanton St. Gallen würden laufend orientiert. (dapd)

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