Lüthi aus Startreihe 1
Aktualisiert

Lüthi aus Startreihe 1

Tom Lüthi hat sich für den 250er-GP in Jerez eine gute Ausgangslage geschaffen. Der Aprilia-Werkfahrer qualifizierte sich als Vierter des Abschlusstrainings für die erste Startreihe.

von
Jörg Caluori
Jerez

Für Lüthi ging es nach dem sehr erfolgreichen Morgentraining mit 29 in Renntempo absolvierten Runden darum, sich eine noch bessere Ausgangslage für das Rennen am Sonntagmittag zu schaffen. Dies gelang ihm bravourös, fuhr er doch auf seiner zweitletzten Qualirunde die viertschnellste Zeit. Bautista, Kallio, Debon und Lüthi legen morgen aus der ersten Reihe los. Der von Lüthi so sehnlichst angestrebte Podestplatz liegt morgen Sonntag also drin.

Yamaha und Honda kämpfen um die Vorherrschaft

Beim Qualifying in der MotoGP-Klasse lieferten sich die Honda- und Yamaha-Fahrer ein hart umkämpftes Duell. Sie belegten gleich die ersten sechs Ränge. Erst dann folgt Weltmeister Casey Stoner mit seiner Ducati.

Was der «Rookie» Jorge Lorenzo in dieser Trainingssession aufführte,

war schon beinahe sensationell. In beeindruckendender Art und Weise fuhr der Spanier auf die Pole. «Ohne Wenn und Aber» holte er einen Vorsprung von 0,6 Sekunden und mehr auf seine Konkurrenten heraus.

Unglaublich: Er zeigte wie im vergangenen Jahr bei den 250ern eine klare

Überlegenheit - Spitzenklasse! Casey

Stoner konnte nicht an die Leistungen von Katar anknüpfen und startet in der für seine Verhältnisse bescheidenen siebten Position aus der dritten Reihe.

Startaufstellungen:

250 ccm: 1 Alvaro Bautista (Sp), Aprilia, 1:43,071 (154,483 km/h). 2 Mika Kallio (Fi), KTM, 0,040. 3 Alex Debon (Sp), Aprilia, 0,215. 4 Thomas Lüthi (Sz), Aprilia, 0,525. 5 Julian Simon (Sp), KTM, 0,558. 6 Hiroshi Aoyama (Jap), KTM, 0,558.

MotoGP: 1 Jorge Lorenzo (Sp), Yamaha, 1:38,189 (162,164 km/h). 2 Dani Pedrosa (Sp), Honda, 0,600. 3 Colin Edwards (USA), Yamaha, 0,765. 4 Nicky Hayden (USA), Honda, 0,872. 5 Valentino Rossi (It), Yamaha, 0,875. 6 Randy de Puniet (Fr), 0,933. 7 Casey Stoner (Au), 1,097.

Tom Lüthi nach dem Qualifying:

«Wir hatten von den Tests her eine gute Basis mit der Abstimmung und konnten vor allem heute Morgen viel austesten, ich bin rennmässig viele Runden gefahren und so hoffe ich, dass wir den richtigen Reifen für das Rennen gefunden haben. Da die Asphalttemperatur gegenüber den Tests im Februar sehr viel wärmer waren, über 30 Grad, war es mit den weichen Qualireifen nicht möglich, an die damals vorgelegten Zeiten heran zu kommen. Meine schnellste Runde fuhr ich eigentlich zu spät, nicht auf der «geplanten» schnellen Runde sondern eine später. Die Reifen waren schon arg abgenützt und ich bin viel gerutscht, deshalb bin ich bin ein bisschen erstaunt dass es doch noch mit der ersten Startreihe klappte. Für morgen bin ich zuversichtlich. Die Reifen werden sicher stark abbauen, aber damit müssen wir alle leben. Ich hoffe auf einen guten Start und dass ich ganz vorne mithalten kann. Ah ja zum Start, eigentlich war dies in Katar mein Fehler jedoch weiss ich dass ich trotzdem wieder wie gewohnt gut starten kann.»

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