Lüthi siegt in Le Mans
Aktualisiert

Lüthi siegt in Le Mans

Tom Lüthi ist endlich zum Siegen zurückgekehrt. Der Weltmeister legte in Le Mans ein fulminantes Rennen hin und feiert mit dem Erfolg in Le Mans den fünften WM-Sieg seiner Karriere.

Es war der erste Podestplatz seit dem Triumph im letzten Oktober auf Philipp Island (Au). Mit diesem Sieg ist Lüthi im WM-Klassement mit 37 Punkten auf Rang 7 vorgerückt. Lüthis Elit-Teamkollege Sandro Cortese (De) holte als 15. seinen ersten WM-Punkt des Jahres. Vincent Braillard beendete das Rennen im 28. Rang.

Dem Weltmeister muss wohl ein riesiger Stein vom Herzen gefallen sein, als er als Sieger abgewunken wurde, denn sein bestes Ergebnis 2006 war bisher ein 8. Platz in Katar gewesen. Der Schweizer hatte sich während mehrerer Runden ein packendes Duell mit dem spanischen WM-Leader Alvaro Bautista geliefert. Die beiden hatten sich auf der schnell abtrocknenden Piste für Slicks entschieden, was gegenüber den Intermediates (tiefere Rillen) von Mika Kallio (Fi) und Fabrizio Lai (It) von Vorteil war.

Bautista übernahm drei Runden vor Schluss die Führung von Lüthi und sah eigentlich wie der sichere Sieger aus, bevor er wegen eines technischen Problems langsamer wurde und dem Emmentaler den Vortritt lassen musste. Bautista fiel sogar noch hinter Kallio und Lai vom Podest.

Für Lüthi, der von der 9. Startposition aus bereits in der ersten Kurve als Fünfter auftauchte, war es der zweite Sieg in Folge in Le Mans. 2005 hatte er hier seinen allerersten Karriere-Erfolg gefeiert.

Grand Prix von Frankreich in Le Mans

125 ccm:

1. Tom Lüthi (Sz), Honda

2. Mika Kallio (Fi), KTM

3. Fabrizio Lai (It), Honda

4. WM-Leader Alvaro Bautista (Sp), Aprilia (si)

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