Lufthansa: Sonderlösung für die Grossaktionäre
Aktualisiert

Lufthansa: Sonderlösung für die Grossaktionäre

Die Lufthansa steuert bei der Übernahme der Swiss eine «gesonderte Vereinbarung» mit den Grossaktionären an. Das erklärte eine Lufthansa-Sprecherin am Montag.

Zu Spekulationen, dass die Hauptaktionäre zu einem symbolischen Preis entschädigt werden könnten, wollte sie sich allerdings nicht äussern.

Gemäss Medienberichten will die Lufthansa im Gegenzug auf ihre bislang geforderte erneute millionenschwere Kapitalspritze durch die Swiss-Grossaktionäre verzichten.

An diesem Montag sollten die Grossaktionäre über den Stand der Übernahmeverhandlungen unterrichtet werden. Diese und die Verwaltungsräte beider Fluggesellschaften müssen das künftige gemeinsame Geschäftsmodell noch absegnen.

Für die Anteile der Kleinaktionäre, die etwa 7,5 Millionen Aktien oder 14 Prozent der Swiss besitzen, will die Lufthansa einen Preis in Höhe des Durchschnittskurses der vergangenen 30 Tage zahlen.

Der Preis wird erst nach der Zustimmung und der notwendigen Anmeldung des Übernahmeangebots errechnet. Gemäss aktuellem Kurs würde die Gesamtsumme rund 65 Mio. Fr. betragen.

(sda)

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