Luftqualität in beiden Basel wieder besser

Aktualisiert

Luftqualität in beiden Basel wieder besser

Der Grund war der kühlere und regnerischere Sommer 2004 nach dem «Jahrhundertsommer» 2003.

Das Lufthygieneamt sieht dennoch Handlungsbedarf. Auch im letzten Sommer wies die Atemluft in Basel-Stadt und Baselland eine übermässige Ozonbelastung auf, wie das Lufthygienamt beider Basel am Donnerstag mitteilte. In der Agglomeration Basel und den Tälern wurde der Stundengrenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter an 166 bis 288 Stunden überschritten.

Auf den Höhenlagen im Jura wurden Überschreitungen sogar an mehr als 600 Stunden registriert. Die längere Dauer der Überschreitung in der Höhe ist laut Mitteilung darauf zurückzuführen, dass das Ozon nachts nicht durch andere Schadstoffe abgebaut wird. Der EU-Alarmwert von 240 Mikrogramm wurde allerdings nirgends erreicht.

Auch bei der Belastung mit Stickstoffdioxid wurden Tages- und Jahresgrenzwerte an Standorten in der Nähe von stark befahrenen Haupverkehrsachsen überschritten. Die Stickstoffdioxid-Belastung zeige seit mehreren Jahren keine Änderung: Entlang der Hauptstrassen stagniere sie auf zu hohem Niveau.

Beim Feinstaub wurden die Grenzwerte an allen Stationen überschritten. Die höchste Belastung findet sich ebenfalls an stark verkehrsexponierten Standorten. Die Belastung mit Feinstaub blieb aber geringer als im Jahr davor: Der Grund war der häufige Regen im Winter 2004, der die Atmosphäre auswusch.

(sda)

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