Wallis - Luftwaffe evakuiert J+S-Skitourenlager per Helikopter
Aktualisiert

Wallis Luftwaffe evakuiert J+S-Skitourenlager per Helikopter

Am Neujahrswochenende musste die Schweizer Luftwaffe in den Walliser Alpen 32 Teilnehmende eines Jugend- und Sport-Skitourenlagers per Helikopter evakuieren. Die Alpinisten konnten ihre Talfahrt wegen der enormen Lawinengefahr nicht wie geplant durchführen.

von
Benedikt Hollenstein
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Die Luftwaffe evakuierte am Neujahrswochenende 32 Personen, die im Rahmen eines Skitourenkurses unterwegs waren.

Die Luftwaffe evakuierte am Neujahrswochenende 32 Personen, die im Rahmen eines Skitourenkurses unterwegs waren.

20min/Community
Die Alpinisten hielten sich seit mehreren Tagen im Raum von Ovronnaz im Wallis auf.

Die Alpinisten hielten sich seit mehreren Tagen im Raum von Ovronnaz im Wallis auf.

Screenshot/Maps
Wegen der stetig steigenden Lawinengefahr entschied sich der Kursleiter gegen eine Talabfahrt.

Wegen der stetig steigenden Lawinengefahr entschied sich der Kursleiter gegen eine Talabfahrt.

Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Darum gehts

  • Am Neujahrswochenende evakuierte die Luftwaffe in den Walliser Alpen insgesamt 32 Personen.

  • Die Jugendlichen und ihre Begleitpersonen nahmen am einem Skitourenkurs teil.

  • Wegen der hohen Lawinengefahr legten die Kursteilnehmenden den Rückweg ins Tal per Helikopter anstatt auf Skiern zurück.

Ein J+S-Skitourenkurs mit 32 Jugendlichen sowie Leitungs- und Begleitpersonen waren seit mehreren Tagen in der Cabane du Fenestral im Raum von Ovronnaz (VS) stationiert. Da sich die Lawinensituation rasch verschlechterte (Stufe 4), war eine Abfahrt ins Tal zum geplanten Kursende nicht verantwortbar, wie die Luftwaffe in ihrer Mitteilung schreibt.

Der verantwortliche Kursleiter ersuchte deshalb die Luftwaffe um Unterstützung. Nach diversen Abklärungen wurden die Mittel der Luftwaffe freigegeben. In vier Rotationen wurden die 32 Personen wohlbehalten von der Cabane de Fenestral zur Talstation Ovronnaz geflogen. Die Evakuierung verlief ohne Zwischenfälle, wie die Armee in ihrer Stellungnahme schreibt.

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