Aktualisiert 27.11.2009 22:46

National League A

Lugano, Bern und die Tigers mit knappen Siegen

Der HC Lugano hat den Strichkampf gegen den EHC Biel für sich entschieden. Nach einer hart umkämpften Partie sorgte Jeff Hamilton im Penaltyschiessen für den Unterschied. Knappe Siege konnten auch Bern und die SCL Tigers feiern.

von
mon/pre

In einem abwechslungsreichen Spiel stand Biel in Lugano kurz davor, seine Niederlagenserie zu beenden. Doch nach einer Aufholjagd mit zwei Treffern glichen die Tessiner noch zum 4:4 aus. Im Penaltyschiessen sicherten sich die «Bianconeri» den Zusatzpunkt. Biel sah nach dem 4:2 durch Adrian Trunz (49.) bereits wie der sichere Sieger aus. Die aufsässigen Seeländer erkämpften sich den Vorteil mit einem effizienten Spiel und einem starken Powerplay (drei Treffer).

Doch wegen «dummer» Strafen gaben sie die Partie wieder aus der Hand: Petteri Nummelin und Hnat Domenichelli (zehn Tore in den letzten acht Partien) trafen jeweils in Überzahl mit einem Doppelschlag (54./55.). Von den acht Treffern fiel nur Biels 1:1 (6.) durch Sébastien Bordeleau nicht im Powerplay.

Das Penaltyschiessen uferte zu einem «Privatduell» zwischen Luganos Jeff Hamilton und Bordeleau aus. Nach je fünf Schützen - die beiden hatten dabei als einzige getroffen - traten nur noch diese beiden gegeneinander an. Hamilton behielt schliesslich mit 3:2 Treffern die Oberhand für sich; Bordeleau und Biel erlitten die elfte Niederlage in Serie. Weil er beim zweitletzten Penalty mit Hamilton zusammenprallte und über Nackenschmerzen klagte, ist Biels Goalie Reto Berra für die Partie von heute (Samstag) gegen Genève- Servette fraglich.

Servette - SCL Tigers: Zweite Heimpleite für die Genfer

Die SCL Tigers feierten bei Genève-Servette einen überraschenden 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen. Matthias Bieber steuerte zwei Tore zum Sieg bei. Die Ausgangslage war eindeutig gewesen: Während Servette zuvor 10 von 11 Heimspielen gewonnen hatte, hatten die SCL Tigers bloss 2 von 14 Auswärtspartien für sich entschieden. Zudem setzten sich die Genfer im ersten Saison-Duell gegen die Emmentaler in der Les- Vernets-Halle deutlich 8:2 durch.

Den Statistiken zum Trotz hielten die Gäste ausgezeichnet mit. Und nicht nur das: Dank den Treffern von Alexandre Daigle und Nick Naumenko im Penaltyschiessen jubelten am Schluss die SCL Tigers. Für Servette traf lediglich der neue tschechische Verteidiger Marek Malik, der sein zweites Spiel für die Genfer bestritt.

Die Emmentaler, die in der 13. Minute durch Bieber in Führung gegangen waren, liessen sich auch durch das zwischenzeitliche 1:2- Daniel Rubin (27.) und Tony Salmelainen (34.) mit seinem 17. Saisontor trafen für das Heimteam - nicht aus dem Konzept bringen. Stefan Flückiger (43.) und Bieber (47.) brachten die Tigers wieder in Front. Doch Thomas Déruns gelang nur 96 Sekunden später der Ausgleich für Servette.

Bern - Ambri: SCB zieht Kopf aus der Schlinge

Der SC Bern hat nach einem schwachen Auftritt gegen Ambri- Piotta in der Schlussphase doch noch den Kopf aus der Schlinge gezogen und die Tessiner 3:2 bezwungen.

Der Kanadier Brett McLean drehte die Partie im letzten Abschnitt mit seinen beiden Treffern (48./53.) zu Gunsten der Berner, die beinahe eine historische Niederlage erlitten haben. Dank der Doublette, mit der McLean seine Torausbeute verdoppelte, muss Ambri weiter auf den ersten Sieg in Bern seit dem 3. November 2001 und nun 17 Niederlagen warten.

Ambri, das seine neunte Auswärtsniederlage in Folge bezog, hielt gegen den Favoriten nicht nur dagegen, sondern machte zeitweise gar das Spiel. Die 2:1-Führung nach gut 44 Minuten - Murovic und Duca trafen für die Tessiner - war dann auch nicht unverdient. Erst als Berns Trainer Larry Huras seine Sturmlinien umstellte, besann sich der SCB auf seine Stärken.

National League A, 27. Runde

Lugano - Biel 5:4 n.P. (2:2,0:1,2:1,0:0)

Resega. - 3470 Zuschauer. - SR Mandioni/Prugger, Kehrli/Stäheli.

Tore: 6. (5:06) Devereaux (Romy/Ausschluss Bordeleau) 1:0. 6. (5:28) Bordeleau (Nüssli, Tschannen) 1:1. 14. Hirschi (Robitaille, Domenichelli/Ausschluss Zigerli) 2:1. 17. Brown (Schneeberger/Ausschluss Tristan Vauclair) 2:2. 32. Brown (Bordeleau, Nüssli/Ausschlüsse Helbling, Jörg; Wetzel) 2:3. 49. Trunz (Brown, Bordeleau/Ausschlüsse Conne, Helbling) 2:4. 54. (53:43) Nummelin (Robitaille/Ausschluss Trunz) 3:4. 55. (54:31) Domenichelli (Hamilton, Robitaille/Ausschluss Zigerli) 4:4. - Penaltyschiessen: Bordeleau 0:1, Hamilton 1:1; Tschannen -, Nummelin -; Steinegger -, Robitaille -; Lötscher -, Domenichelli -; Nüssli -, Romano Lemm -; Hamilton 2:1, Bordeleau 2:2; Hamilton -, Bordeleau -; Hamilton 3:2, Bordeleau -.

Strafen: je 8mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Robitaille; Bordeleau.

Lugano: Aebischer; Chiesa, Nummelin; Helbling, Nodari; Hirschi, Profico; Domenichelli, Robitaille, Hamilton; Murray, Kamber, Romano Lemm; Tristan Vauclair, Conne, Jörg; Devereaux, Sannitz, Romy.

Biel: Berra; Jackmann, Trunz; Fröhlicher, Brown; Schneeberger, Steinegger; Kparghai, Meyer; Nüssli, Bordeleau, Tschannen; Wetzel, Tschantré, Truttmann; Deny Bärtschi, Peter, Lötscher; Beccarelli, Gloor, Zigerli.

Bemerkungen: Lugano ohne Akermann (verletzt) und Julien Vauclair (gesperrt), Biel ohne Fata, Seydoux, Gossweiler, Ehrensperger (alle verletzt) und Salmonsson (krank). Profico mit Fussverletzung ausgeschieden (8.).

Bern - Ambri 3:2 (0:1,1:0,2:1)

PostFinance-Arena. - 14 588 Zuschauer. - SR Eichmann/Massy, Bürgi/Marti.

Tore: 19. Murovic (Adrian Brunner, Schönenberger) 0:1. 27. Roche (Gamache) 1:1. 45. Duca 1:2. 48. McLean (Gamache, Vigier) 2:2. 53. McLean (Vigier, Froidevaux) 3:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Martin Plüss, Duca.

Bern: Bührer; Jobin, Rytz; Roche, Philippe Furrer; Dominic Meier, Beat Gerber; Rüthemann, Martin Plüss, Neuenschwander; Pascal Berger, Froidevaux, Reichert; Vigier, McLean, Gamache; Daniel Meier, Chatelain, Trevor Meier.

Ambri-Piotta: Bäumle; Kutlak, Gautschi; Rivers, Mattioli; Bundi, Stirnimann; Casserini; Duca, Westrum, Walker; Law, Adrian Brunner, Neff; Demuth, Schönenberger, Murovic, Botta, Bianchi, Juri.

Bemerkungen: Bern ohne Hänni, Stettler (beide krank), Dubé, Josi, Thomas Ziegler (alle verletzt), Scherwey (gesperrt) und Bartecko (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Kobach (krank), Pestoni, Horak, Schneider (alle verletzt) und Clarke (überzähliger Ausländer). 600. NLA-Spiel von Reichert. Tor von Duca nach Videokonsultation (Kickbewegung) aberkannt (8.). Ambri-Piotta von 59:10 bis 59:30 und ab 59:52 ohne Torhüter.

Servette - SCL Tigers 3:4 n.P. (0:1,2:0,1:2,0:0)

Les Vernets. - 6235 Zuschauer. - SR Kubus/Reiber, Mauron/Schmid.

Tore: 13. Bieber (Blum, Helfenstein/Ausschluss Breitbach) 0:1. 27. Rubin (Rivera) 1:1. 34. Salmelainen (Déruns) 2:1. 43. Flückiger (Helfenstein/Strafe angezeigt) 2:2. 47. Bieber (Brooks, Blum) 2:3. 48. Déruns (Mercier, Bezina) 3:3. - Penaltyschiessen: Bieber -, Trachsler -; Haas -, Salmelainen -; Daigle 0:1, Kolnik -; Helfenstein -, Malik 1:1; Naumenko 1:2, Rubin- .

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.

PostFinance-Topskorer: Déruns; Brooks.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Mercier, Goran Bezina; Vukovic, Malik; Höhener, Breitbach; Maurer; Rivera, Rubin, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Cadieux, Trachsler, Suri; Flurin Randegger, Florian Conz, Hürlimann; Pivron.

SCL Tigers: Schoder; Simon Lüthi, Reber; Naumenko, Christian Moser; Murphy, Blum; Stefan Flückiger, Gmür; Helfenstein, Adrian Gerber, Simon Moser; Sandro Moggi, Bieber, Claudio Moggi; Brooks, Camenzind, Daigle; Haas, Cunti, Aurelio Lemm.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Toms und Gobbi. SCL Tigers ohne Schild (alle verletzt), Fabian Sutter (krank) und Benjamin Conz (darf nicht spielen, da von Servette ausgeliehen). - Time-Out Genève-Servette (59:41).

LIVE-TICKER

mit Philipp Reich

- Bordeleau tritt ebenfalls zum vierten Mal an. Er scheitert aber wieder. Damit hat Lugano das Spiel im Penaltyschiessen gewonnen.

- Hamilton läuft an und trifft zum dritten Mal. 3:2 für Lugano.

- Auch Bordeleau scheitert bei seinem dritten Penalty. Berra kehrt zurück.

- Nun kommt wieder Hamilton. Ddoch diesmal scheitert er an Berra, der nach einem Zusammenprall benommen am Boden liegt.

- Bordeleau läuft an und auch er trifft zum zweiten Mal. 2:2.

- Hamilton läuft zum zweiten Mal an und er trifft auch bei seinem zweiten Versuch. 2:1.

- Lemm trifft nur das Aussennetz.

- Nüssli bringt die Scheibe nicht an Aebischer vorbei.

- Dominichelli verpasst die Vorentscheidung.

- Lötscher trifft nur die Torumrandung.

- Robitaille findet die Lücke bei Berra nicht.

- Steinegger verpasst die Führung für Biel.

- Nummelin scheitert an Berra.

- Tschannen läuft an. Aebischer hält.

- Hamilton mit dem Ausgleich.

- Bordeleau läuft an und trifft zum 1:0 für Biel.

- Beide Torhüter verhinderten in dieser Schlussphase eine Niederlage ihres Teams. Wer hält für seine Mannschaft nun den Sieg fest?

65. Die Verlängerung ist zu Ende! Zwischen Lugano und Biel muss das Penaltyschiessen entscheiden.

65. Dominichelli hat den Siegtreffer auf dem Stock. Er scheitert an Berra. Den Nachschuss bringt Hamilton auch nicht im Bieler Kasten unter.

64. Devereaux mit der Chance zum Shorthander. Berra lässt sich aber nicht bezwingen. Lugano bereits wieder komplett.

63. Nüssli und Bordeleau schieben sich die Scheibe an der blauen Linie hin und her, bis Nüssli endlich abzieht. Aebischer kann die Scheibe nicht gleich festhalten und deshalb muss Nummelin diesen Job übernehmen.

63. Strafe gegen HC Lugano: Kamber muss für einen Stockschlag gegen Schneeberger für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Chance für den EHC Biel!

62. Lugano vorwiegend im Scheibenbesitz. Sannitz zieht von der blauen Linie ab, Berra kann vorerst klären. Im Nachschuss trifft Nummelin den Pfosten.

61. Die Verlängerung hat begonnen! Lugano gewinnt das Bully und lanciert über Nummelin den ersten Angriff.

- Beide Teams haben einen Punkt auf sicher. Doch wer hat noch mehr Kräfte, um sich auch noch den Extrapunkt nach Verlängerung oder Penaltyschiessen zu holen?

60. Die offzielle Spielzeit ist zu Ende! Im Tessin kommt es zwischen Lugano und Biel zur Verlängerung nach dem die Tessiner in den Schlussminuten zwei Tore aufgeholt haben.

60. Peter mit der Chance zum Sieg für die Bieler, aber Aebischer hält. Im Gegenzug scheitert Nummelin alleine vor Berra.

58. Beide Mannschaften suchen nun den Luckypunch. Lugano scheint dem Siegestreffer etwas näher zu sein, Biel lauert aber auf Konter.

56. Gloor nach einem abstrusen Fehler in der Lugano-Verteidigung alleine vor Aebischer. Er kann diese Grosschance aber nicht ausnutzen.

56. Kamber mit einem herrlichen Handgelenkschuss. Berra hält mit der Fanghand aber bombensicher.

55. Tor für den HC Lugano! Nur 48 Sekunden nach dem Anschlusstreffer erzielt Hnat Dominichelli im Powerplay den Ausgleich. Alles wieder offen in Lugano.

55. Strafe gegen Biel: Zigerli muss für zwei Minuten auf die Strafbank. Lugano bietet sich also gleich die Chance zum Ausgleich.

54. Tor für den HC Lugano! Nummelin trifft im Powerplay mit einem Gewaltsschuss von der blauen Linie.

54. Lugano wieder komplett. Die Tessiner nun für eine Minute in Überzahl.

53. Strafe nun auch gegen Biel: Trunz wird für einen Stockschlag für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt.

52. Strafe gegen den HC Lugano: Robitaille muss wegen Reklamierens für zwei Minuten auf die Strafbank. Biel also wieder in Überzahl.

51. Riesenchance für Truttmann! Der Torschütze zum 4:2 kann alleine auf Aebischer ziehen. Am linken unteren Pfosten rettet Aebsicher aber mit dem Beinschoner.

49. Aebischer beklagt sich, dass er an der Maske getroffen wurde. Das Tor zählt aber, da die Unparteiischen das Spiel nicht unterbrochen haben.

49. Tor für den EHC Biel! Truttmann trifft in doppelter Überzahl. Nach einem Abpraller bei Aebischer kann er problemlos einschieben.

48. Nächste Strafe gegen Lugano: Timo Helbling wandert für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Tessiner also für

mehr als eine Minute mit zwei Mann weniger auf dem Eis.

48. Grosschance für Brown! Nur haarscharf verpasst der Bieler Stürmer seinen dritten Treffer des Abends. Aebischer kann aber klären.

47. Strafe gegen den HC Lugano: Conne muss für einen Stockschlag zwei Minuten auf die Strafbank.

45. Biel nun gehörig unter Druck. Lugano kombiniert sich immer wieder gefährlich durch die Abwehr der Seeländer. Steinegger kann sich nur mit einem Icing behelfen.

44. Chiesa zieht von der blauen Linie ab. Sein Schuss wird vor Berra noch abgelenkt, doch die Scheibe kullert am Tor vorbei.

42. Murray kommt nach einem schnellen Gegenstoss über die linke Seite zum Abschluss. Sein Schuss fliegt aber weit am Tor von Berra vorbei.

41. Das Schlussdrittel hat begonnen! Kann Lugano die Partie gegen aufsässige Bieler noch wenden?

- Der EHC Biel hat im zweiten Drittel dem Lugano-Sturmlauf getrotzt und vor allem in den Zweikämpfen mit viel Engagement dagegen gehalten. Dank einem Treffer bei vier gegen drei können die Seeländer gar mit drei Punkten im Tessin liebäugeln.

40. Das Mitteldrittel ist zu Ende! Der EHC Biel führt im Tessin etwas überraschend aber nicht unverdient mit 3:2.

39. Lugano drückt vehement auf den Ausgleich. Mit vereinten Kräften kann der dritte Gegentreffer aber verhindert werden.

38. Robitaille wird von Hamilton herrlich in Szene gesetzt. Reto Berra macht aber auch diese Torchance zu nichte.

38. Strafe gegen den EHC Biel: Die Seeländer Führung ist vor der Pause alles andere als gefestigt.

38. Lugano will unbedingt noch vor der Pause zum Ausgleich kommen. Hamilton und Robitaille tauchen gefährlich vor Berra auf, können aber abgedrängt werden.

37. Pfostenschuss des HC Lugano! Vauclair bedient von hinter dem Tor Nodari, der aber am Torgehäuse scheitert.

35. Biel wieder komplett und schon kann Beccarelli alleine auf Aebsicher ziehen. Der Berner verpasst die Zweitore-Führung nur ganz knapp.

34. Robitaille, Nummelin und Hamilton kombinieren sich durhc die Bieler Verteidigung. Einmal mehr ist aber bei Reto Berra Endstation.

34. Hamilton versucht's mit einem Gewaltschuss, der allerdings weit am Tor von Reto Berra vorbeifliegt.

33. Strafe gegen die Bieler: Lugano erhält also mit einem Powerplay sogleich die Chance zum Ausgleich.

32. Tor für den EHC Biel! Brown bringt die Berner mit einer herrlichen Direktabnahme zum ersten Mal in Führung.

32. Nüssli versucht's zweimal von der blauen Linie. Seine Schüsse werden aber beide abgelenkt.

32. Strafe gegen den HC Lugano: Die Tessiner mit zu vielen Spielern auf dem Eis. Jörg gesellt sich zu Helbling auf die Strafbank. Vier Bieler gegen drei Luganesi.

31. Je eine Strafe gegen den HC Lugano und den EHC Biel. Es geht also mit vier gegen vier weiter.

30. Biel lanciert über Truttmann einen Konter. Der Stürmer setzt sich gegen die komplette Lugano-Abwehr durch, doch an Aebischer kommt er nicht vorbei.

30. Grosschance für den HC Lugano! Murray scheitert alleine vor dem Tor am glänzend parierenden Berra.

29. Dominichelli versucht's wieder mit einem Sololauf. Unwiderstehlich setzt er sich durch, doch am Schluss ist der letzte Bieler Verteidiger einer zu viel.

29. Einzelaktionen und Zufallsabschlüsse prägen das Mitteldrittel. Auf beiden Seiten fehlt ein durchschlagendes Konzept in der Offensive.

27. Biel kommt über Lötscher vor Aebsicher. Kurz vor seinem Abschlussversuch gleitet ihm die Scheibe aber von der Kelle.

26. Hamilton stösst ins Bieler Drittel vor und sieht in der Mitte den freistehenden Lemm. Dieser bringt die Scheibe aber nicht an Berra vorbei.

25. Biel steigt sehr energisch in die Zweimkämpfe ein. Das nimmt Lugano immmer wieder den Schwung aus den Offensiv-Aktionen.

23. Das Spiel in den ersten Minuten des zweiten Drittels sehr zerfahren. Es geht hin und her, aber weder Biel noch Lugano können sich wirkliche Torchancen herausarbeiten.

21. Lugano startet sehr druckvoll. Dominichelli scheitert aber einmal mehr an Berra, der bislang ein Superspiel zeigt.

21. Weiter geht's mit dem Mitteldrittel! Kann der HC Lugano seine Überlegenheit in den zweiten 20 Minuten besser in Tore ummünzen?

- Vier Tore und sechs Strafen: Die Fans in der Resega erlebten ein äusserst abwechslungsreiches Startdrittel. Lugano zwar klar überlegen, der EHC Biel steckte aber nie auf und kann das Spiel dank der Effizienz im Abschluss ausgeglichen gestalten.

20. Das erste Drittel ist zu Ende! Der HC Lugano wird für seinen Aufwand nur schlecht belohnt. Zwar gingen die Tessiner zweimal in Führung. Doch mit den einzigen zwei Chancen konnten die Bieler zweimal ausgleichen.

19. Das Bieler Powerplay nicht sehr effizient. Aebischer musste nur einmal gegen Tschannen eingreifen. Lugano wieder komplett.

18. Zweite Strafe gegen den HC Lugano: Jeff Hamilton muss für einen Stockschlag für zwei Minuten raus.

17. Tor für den EHC Biel! Curtis Brown erzielt den Ausgleich in Überzahl. Nach einem Abpraller bei Aebischer steht der Kanadier goldrichtig.

17. Nummelin mit der Chance zum Shorthander! Berra behält in diesem Duell aber wieder einmal die Übersicht.

16. Aebsicher gerät schon früh in diesem Bieler Powerplay in Schwierigkeiten. Truttmann und Tschantré verpassen aber den neuerlichen Ausgleich.

16. Erste Strafe gegen den HC Lugano: Vauclair muss nach einem Gerangel zwei Minuten auf die Strafbank.

16. Vauclair versucht aus spitzem Winkel, Berra zu überlisten. Die Scheibe landet aber genau in der Fanghand des Bieler Torhüters.

13. Tor für den HC Lugano! Nun hat es doch noch eingeschlagen. Robitaille sieht Hirschi an der blauen Linie. Dieser lässt Berra mit seinem Schuss aus dem Handgelenk keine Chance, Lugano wieder in Führung.

13. Auch dieses Powerplay der Tessiner funktionert nicht wunschgemäss. Immer wieder werden sie an der Bande in Zweikämpfe verwickelt. Biel wehrt sich wirklich geschickt.

12. Zum vierten Mal muss Biel mit einem Mann weniger agieren. Zigerli wandert für zwei Minuten auf die Strafbank.

12. Dominichelli kann nach einem Traumpass von Helbling alleine auf Berra ziehen. Doch der Tessiner wählt die falsche Ecke, Berra kann abwehren.

10. Die Bieler sind wieder komplett. Kaum ist Nüssli aber zurück, kommt Lugano zu einer Grosschance. Murray scheitert aber alleine vor Berra.

9. Das Powerplay der Luganesi steht. Robitaille zieht in den Slot, doch der Pass wird von einem Bieler Verteidiger abgefangen.

8. Bereits die dritte Strafe gegen Biel: Nüssli muss für einen Haken zwei Minuten auf die Strafbank.

8. Lugano reagiert heftig auf den Ausgleich und Romy hat die erneute Führung auf dem Stock. Nach einem herrlichen Direktspiel scheitert er aber an Berra.

6. Tor für den EHC Biel! Bordeleau erzielt kurz nach Widerbeginn den Ausgleich. Nach einem Schuss von Nüssli lässt er Aebischer beim Abstauber keine Chance.

6. Tor für den HC Lugano! Drei Sekunden vor Ablauf der Strafe gegen Bordeleau bringt Devereaux den HC Lugano mit 1:0 in Führung. Es ist sein erster Treffer für seinen neuen Klub.

5. Lugano kommt im Minutentakt zu guten Möglichkeiten. Romy und Hamilton können Berra im Bieler Tor aber nicht bezwingen.

4. Die Seeländer bereits wieder in Unterzahl. Topskorer Bordeleau muss für einen Haken zwei Minuten raus.

3. Biel übersteht die Strafe unbeschadet und hat über Tschannen, der von der Strafbank zurückkehrt gleich die Chance zum Konter. Zigerlig verzieht seinen Slapshot aber deutlich.

2. Hirschi zieht von der blauen Linie ab, Hamilton scheitert mit seinem Nachschuss an Berra. Das Tessiner Powerplay funktioniert aber schon blendend.

1. Erste Strafe der Partie: Bei Biel sind zu viele Spieler auf dem Eis, Tschannen sitzt die zwei Minuten ab.

1. Lugano legt los wie die Feuerwehr. Robitaille und Dominichelli scheitern mit ihren Abschlüssen aber am Bieler Keeper.

1. Das Spiel hat begonnen! Lugano hat das Bully gewonnen und lanciert sofort den ersten Angriff.

- Biel hat zuletzt 10 Spiele in Folge nicht gewonnen. Ausserdem bleibt den Bernern das Verletzungspech treu. Immerhin kann Tschantré in Lugano wieder mittun.

- Der HC Lugano könnte seinen starken November weiter vergolden und sich mit einem weiteren Sieg wohl vollends vom Strichkampf verabschieden.

- Biel hat im Kampf am Strich bereits sieben Punkte Rückstand auf den HC Lugano. Die Seeländer müssen also dringend die drei Punkte aus dem Tessin mitnehmen, wenn sie die Luganesi nicht komplett aus den Augen verlieren wollen.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live vom Strichkampf zwischen dem HC Lugano und dem EHC Biel.

Vor den Spielen

Eine Runde vor Halbzeit in der National League A sind die Karten bereits mehr als gemischt: Die ZSC Lions liegen deutlich vorne, dahinter folgt ein Dreiergespann mit Servette, Bern und Zug, das nur durch zwei Punkte getrennt wird. Davos und Kloten bilden auf den Plätzen fünf und sechs das Mittelfeld. Dahinter ist ein heisser Strichkampf entfacht: Gerade mal sieben Punkte liegen zwischen dem siebten Lugano und dem elften Langnau. Nur Amri ist mit 15 Zählern auf dem Konto bereits weit abgeschlagen.

Heute Abend kommt es in der Resega zum Strichkampf zwischen Lugano und Biel. Während sich die Tessiner mit drei Punkten mehr weiterhin in der Tabelle eher nach oben orientieren könnten, brauchen die Seeländer die Zähler unbedingt, um sich von unten her dem Strich zu nähern. Ausserdem spielen Bern und Ambri sowie Servette und die SCL Tigers gegeneinander. (mon/pre/si)

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