Aktualisiert 09.07.2006 22:08

InterviewLukas Black: «Privat fahre ich kaum schneller als

Der dritte Teil des Actionstreifens «The Fast and the Furious» heisst «Tokyo Drift». Er zeigt eine Fahrtechnik, welche einen Wagen ohne Tempodrosselung elegant durch engste Kurven gleiten lässt. 20 Minuten sprach mit dem Hauptdarsteller Lucas Black (23).

Haben Sie den Fahrstil Tokyo Drift schon vor dem Filmdreh gekannt?

Lucas Black: Nein, das war absolutes Neuland für mich. Aber unser Stuntfahrer Rhys Millen hat mir die Technik Schritt für Schritt beigebracht.

Und driften Sie jetzt auch privat auf diese Weise über die Strassen?

Black: Oh Gott, nein. Privat fahre ich kaum schneller als 80 km/h.

Sie hatten also nie Ambitionen als Autorennfahrer?

Black: Nein. Seit meiner Kindheit in Alabama verfolge ich zwar regelmässig die Nascar-Rennen am Fernsehen. Ich hätte mir aber nie vorstellen können, selbst hinter einem solchen Steuer zu sitzen.

Hat es Sie nie gestört, dass «The Fast and the Furious»-Filme nur von schnellen Autos und schönen Frauen leben?

Black: Nein, ganz im Gegenteil: Umso einfacher fiel mir nämlich das Drehen der dramatischen Filmszenen. Denn sie sind sekundär.

Wie wirkte die Stadt Tokio auf Sie?

Black: Tokio ist eine ganz andere Welt. Da hast du einen Kulturschock. Und als Alabama-Boy steche ich automatisch aus der Menge heraus. Da kannst du nichts dagegen tun.

Mohan Mani

Kinostart: 13. Juli

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