17.03.2020 18:13

Coronavirus

LUKB stellt 50 Millionen Franken für KMUs bereit

Um Kleinunternehmen vor finanziellen Problemen zu schützen, stellt die Luzerner Kantonalbank 50 Millionen Franken als Soforthilfe zur Verfügung.

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Die LUKB hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie 50 Millionen Franken Kleinunternehmen als Soforthilfe zur Verfügung stellt. Der Kanton Luzern erstreckt Fristen für Steuern und Gebühren.

Die LUKB hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie 50 Millionen Franken Kleinunternehmen als Soforthilfe zur Verfügung stellt. Der Kanton Luzern erstreckt Fristen für Steuern und Gebühren.

Keystone/Sigi Tischler
Damit wolle man vor allem kleinen und mittleren Unternehmen unter die Arme greifen.

Damit wolle man vor allem kleinen und mittleren Unternehmen unter die Arme greifen.

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Viele KMUs habe momentan finanzielle Probleme wegen des neuartigen Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Viele KMUs habe momentan finanzielle Probleme wegen des neuartigen Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Keystone/Sigi Tischler

Im Kampf gegen negative Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft greift der Kanton Luzern KMUs unter die Arme. Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) stellt 50 Millionen Franken Soforthilfe zur Verfügung, der Kanton erstreckt Fristen für Steuern und Gebühren.

Im Sinne einer unbürokratischen Soforthilfe stelle die LUKB in Absprache mit dem Regierungsrat 50 Millionen Franken für kurzfristige Kredite zugunsten von Kleinunternehmen zur Verfügung, teilte die Regierung am Dienstag mit. «Wir möchten erreichen, dass andere Banken ein analoges Angebot für ihre Kunden entwickeln», sagte Finanzdirektor Reto Wyss vor den Medien.

Der Regierungsrat sei im Gespräch mit weiteren Banken, um das Kreditvolumen auszuweiten. «Wir sind uns bewusst, dass KMU vor Liquiditätsproblemen stehen.» Die Regierung wolle sie entlasten, etwa durch das Erstrecken von Fristen für Steuern und Gebühren. Details dazu folgten nächste Woche.

Im Kanton Luzern seien rund 50 Personen mit dem Coronavirus infiziert, sagte Gesundheitsdirektor Guido Graf. Davon seien sieben Personen isoliert und eine Person auf der Intensivstation. (sda)

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