12.10.2020 16:47

Schäden zeigen sich erst späterLungen von Coronavirus-Patienten durchlaufen zwei Stadien

Coronavirus-Patienten können auch erst im späteren Verlauf Lungenprobleme bekommen. Das hat eine Studie ergeben, bei der zwei verschiedene Patientengruppen und deren Lungen untersucht wurden.

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Lungenschäden können bei Corona-Erkrankten auch erst im späteren Stadium des Krankheitsverlauf auftreten. 

Lungenschäden können bei Corona-Erkrankten auch erst im späteren Stadium des Krankheitsverlauf auftreten.

KEYSTONE
Das hat eine Studie ergeben. 

Das hat eine Studie ergeben.

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Eine richtige Behandlung je nach Stadium des Krankheitsverlaufes sei darum wichtig, sodass die Lunge keine irreparablen Schäden davon trägt. 

Eine richtige Behandlung je nach Stadium des Krankheitsverlaufes sei darum wichtig, sodass die Lunge keine irreparablen Schäden davon trägt.

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Darum gehts

  • Bei Corona-Erkrankten durchlaufen ihre Lugen zwei verschiedene Krankheitsstadien.
  • So treten Lungenschäden erst im späteren Verlauf der Erkrankung auf.
  • Am Anfang des Krankheitsstadiums hat die Lunge vor allem mit Entzündungen zu kämpfen.

Anhand von Autopsien von Verstorbenen fanden Mediziner in Basel, Zürich und Trento (I) heraus, dass Lungenschäden bei Corona-Patienten erst im späteren Verlauf der Krankheit auftreten. Zu Beginn weist die Lunge vor allem Entzündungen und hohe Viruslasten auf.

Das zeigte sich in den Lungen von 16 verstorbenen Patienten, wie das Kantons- und das Universitätsspital am Montag mitteilten. Während das Lungengewebe zu Beginn der Krankheit weitgehendst intakt war, berichten die Mediziner der Basler Spitäler, des Unispitals Zürich und der italienischen Universität in Trento von schweren Lungenschäden bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf. Die Viruslast und die Entzündungen waren da bereits abgeklungen.

Entzündungshemmende Mittel zur Coronavirus-Behandlung

Die Erkenntnisse aus den Autopsien stehen im Einklang mit einer früheren epidemiologischen Studie, die zwei verschiedene Patientengruppen unterschied: Eine Gruppe, die nach einem kurzen Spitalaufenthalt stirbt und eine andere, die der Krankheit nach einem längeren Aufenthalt erliegt. Die aktuelle Arbeit liefere nun die molekulare Erklärung für diese Beobachtung, sagte die Pathologin Kirsten Mertz vom Kantonsspital Baselland.

Demnach ergeben sich laut den Medizinern beim Coronavirus zwei verschiedene Behandlungsmethoden: Im frühen Stadium sollten Patienten mit antiviralen Medikamenten wie Remdesivir oder Entzündungshemmern behandelt werden. Später könnten sogenannte Komplement-Inhibitoren wirksam sein, wie sie im Fachmagazin «Nature Communications» schreiben. Solche Inhibitoren verhindern, dass das Immunsystem überschiesst und die Lunge dadurch schädigen kann.

(SDA)

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636 Kommentare
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RedRidingCat

13.10.2020, 23:12

Ah und die Schäden kommen ganz sicher nicht von einer Intubationsbeatmung ?

Gitana

13.10.2020, 10:01

Komisch das meine Kommentare über Relief Therapeutics und ihr Covid 19 Medikament gelöscht wurden. Hat der Kommentar zu viele likes erhalten?

Fokus auf Medikamente statt Impfstoffe

13.10.2020, 08:03

Aus persönlichen Kontakten weiss ich, dass an der Universität von Utah sind nun mehrere Studenten bereits zum dritten mal mit Corona infiziert sind. Immunität ist ein Mythos und wird es nicht geben, siehe auch Schweden, wo die Zahlen trotz Durchseuchung erneut hochschnellen. Wir müssen dringend den Fokus auf Medikamente legen und wegkommen von der Idee einer Impfung! In Genf hätten wir einen ersten hervorragenden Ansatz mit RLF100. Aber es braucht mehr und das BAG muss endlich die Fakten anmerken!