«Giacobbo/Müller»: Lustig oder nicht? Die Zuschauer sind sich uneins
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«Giacobbo/Müller»Lustig oder nicht? Die Zuschauer sind sich uneins

Ist die Satire-Show «Giacobbo/Müller» ausgelutscht? Die Leser von 20 Minuten sind in dieser Frage gespalten.

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los
Mike Müller und Viktor Giacobbo (v. l.) kommen nicht bei allen 20-Minuten-Lesern an. (Bild: Nici Jost)

Mike Müller und Viktor Giacobbo (v. l.) kommen nicht bei allen 20-Minuten-Lesern an. (Bild: Nici Jost)

«Giacobbo/Müller on Ice» wurde heftig kritisiert. Die Twitter-Gemeinde regte sich über die Satiresendung aus dem Eisstadion auf. Doch mit der letzten Ausgabe vor der Weihnachtspause holten die SRF-Satiriker Viktor Giacobbo und Mike Müller zumindest einige ihrer Schäfchen wieder ins Boot. In einer Umfrage wollte 20 Minuten wissen, ob die Show ihre besten Zeiten definitiv hinter sich habe. «Mitnichten! Die zwei sind so lustig wie eh und je», sind sich 54 Prozent der 6753 Umfrage-Teilnehmer einig.

27 Prozent – und somit ein Viertel der Teilnehmer – erwarten dagegen, dass das Duo im nächsten Jahr wieder mehr Gas gibt. Und knapp 20 Prozent fordern rigoros die Absetzung der Sendung.

Sind die Deutschen besser?

Die Mehrheit der Kommentatoren geht in über 100 Einträgen hart mit dem Duo ins Gericht.«Die beiden sind eigentlich ganz gut, nur dürften die Gags auch gerne bissiger sein. Satire darf durchaus bissig und ‹grenzwertig› sein», schreibt etwa Kevin. Ein Leser, der sich bloss «.....» nennt, urteilt ähnlich. «Leider nicht zu vergleichen mit der deutschen ‹Heute Show›», kommentiert er. Unsere deutschen Nachbarn seien um einiges lustiger, frecher und gewagter. Maria stimmt zu: «Mit den Satireshows des deutschen Fernsehens konnte ‹Giacobbo/Müller› noch nie mithalten. Die zwei sind herzig, mehr aber auch nicht. Aber das war schon immer so.»

Ebenfalls angeprangert wird, dass die Sprüche nicht von den Moderatoren selbst stammen, sondern von Gagschreibern. «Was mich schon immer störte, war diese Spontaneität, die man uns weismachen will. Bei Raab alleine funktioniert das vielleicht noch, aber zu zweit fällt das zu stark auf», findet Benjamin. Und J. Ackermann fordert: «Man sollte vielleicht mal ein oder zwei Gagschreiber feuern und den beiden etwas künstlerische Freiheit lassen ...»

Ob sich die Moderatoren die Kritik zu Herzen nehmen und ob sie im neuen Jahr etwas ändern wollen, bleibt ein Geheimnis. Weder Viktor Giacobbo noch Mike Müller wollten mit 20 Minuten sprechen.

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