Aktualisiert 14.10.2013 15:16

Mit BilligfliegerLuxus-Bischof zu Gesprächen in Rom

Nach den Vorwürfen gegen den umstrittenen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist dieser nach Rom gereist. Er steht in der Kritik für seinen 31 Millionen Euro teuren Bischofssitz.

Der umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist nach Rom gereist. Er halte sich zu Gesprächen im Vatikan auf, sagte Bistumssprecher Martin Wind am Sonntag. Tebartz-van Elst steht wegen der Affäre um die Kostenexplosion beim Bau seiner Limburger Residenz enorm unter Druck.

Bereits am Samstag hatte das Bistum angekündigt, Tebartz-van Elst werde noch «im Laufe der Woche» nach Rom fliegen. Der genaue Zeitpunkt war aber zunächst offen geblieben. Weitere Details zu den Gesprächen im Vatikan nannte der Bistumssprecher am Sonntag nicht.

Folgekosten sogar bis zu 40 Millionen

Bischof Tebartz-van Elst steht in der Kritik, weil die Kosten für den Bau des Bischofssitzes in Limburg auf mindestens 31 Millionen Euro angestiegen sind. Neuesten Presseberichten zufolge könnte die Summe wegen weiterer Folgekosten sogar auf bis zu 40 Millionen Euro steigen. Ursprünglich waren 5,5 Millionen Euro veranschlagt.

In der katholischen Kirche mehren sich die Rücktrittsforderungen. Tebartz-van Elst hatte angekündigt, er werde die Entscheidung über sein Amt in die Hände von Papst Franziskus legen.

(Video: SnackTV) (sda)

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