Luxus-Raser bleiben in Haft
Aktualisiert

Luxus-Raser bleiben in Haft

Die Lenker von neun Sportwagen, die mit teilweise mehr als 200 Kilometern durch die Schweiz gerast sind, bleiben in Haft.

Der Haftrichter hat am Freitag dem Antrag des Staatsanwalts auf Untersuchungshaft stattgegeben.

Gründe für die Untersuchungshaft sind Flucht- und Verdunkelungsgefahr, wie der zuständige Zürcher Staatsanwalt Jürg Boll am Freitag auf Anfrage sagte. Die Behörden müssten die Leute zur Verfügung haben, um die Untersuchung durchführen zu können. Sonst wäre eine Anklageerhebung nicht möglich.

Laut Boll hat die Raser-Gruppe die Verkehrsregeln grob verletzt und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer in extremem Ausmass. Die Staatsanwaltschaft will weiter abklären, wie die Gruppe durch andere Kantone gefahren ist, so etwa bei einem Überholmanöver im Engadin.

Am Montagabend bretterten die aus China, Grossbritannien, Kanada und den USA stammenden Sportwagenlenker in einer Gruppe auf der A3 dem linken Zürichseeufer entlang. Die Polizei stoppte sie in der Stadt Zürich. Sie waren von Mailand nach Paris unterwegs.

Ihre Mitfahrer sind laut Boll befragt und entlassen worden. Was mit den sichergestellten Sportwagen geschieht ist noch unklar. Darüber werde am Schluss entschieden.

(sda)

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