Briten geschnappt: Luxus-Raser in Frankreich ausgebremst
Aktualisiert

Briten geschnapptLuxus-Raser in Frankreich ausgebremst

Zwei Teilnehmer einer Ralley von London nach Saint-Tropez sind in Ostfrankreich mit ihren Luxus-Limousinen von der Polizei gestoppt worden.

Wie ein Sprecher der Gendarmerie von Chaumont am Dienstag mitteilte, rasten sie am Steuer eines Bugatti Veyron mit rund 200 Stundenkilometern über die Autobahn. Einer der Fahrer, der ein Gerät zur Störung von Radarfallen eingebaut hatte, bekam eine Geldbusse von 2'250 Euro aufgebrummt, der andere muss 750 Euro berappen.

Cannonball-Ralley

Ausserdem konfiszierte die Gendarmerie die Führerscheine und verhängte ein Fahrverbot für Frankreich. Mehrere andere Fahrer wurden angehalten und kontrolliert.

Den Angaben zufolge nehmen an der «Cannonball» genannten Ralley rund 20 teure und schnelle Luxusautos teil, darunter zwei Mercedes SLR McLaren. Die meisten der Fahrer sind Briten. Ziel ist es, in möglichst kurzer Zeit eine bestimmte Strecke zurückzulegen - in diesem Fall zwischen London und dem Badeort Saint-Tropez an der Côte d'Azur.

Die Gendarmerie erinnerte die Teilnehmer daran, dass auf französischen Autobahnen ein 130-Stundenkilometer-Limit gilt. Während der restlichen Strecke würden sie sehr genau beobachtet, kündigte der Sprecher an.

(sda)

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