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South DakotaLuxusbunker für den Weltuntergang

Wer sich vor Weltkriegen, Angriffen von Ausserirdischen oder anderen Katastrophen schützen will, kann das jetzt: Mit einem Bunker ab 25'000 Dollar.

von
mst
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Auf einem riesigen Grundstück in den Black Hills in South Dakota befinden sich 575 Bunker, die ursprünglich für militärische Zwecke genutzt wurden.

Auf einem riesigen Grundstück in den Black Hills in South Dakota befinden sich 575 Bunker, die ursprünglich für militärische Zwecke genutzt wurden.

terravivos.com
Heute gehören sie der Firma Vivos, die hier die grösste Überlebensbunker-Gemeinschaft der Welt gründen möchte. Über 5000 Menschen sollen hier Schutz finden.

Heute gehören sie der Firma Vivos, die hier die grösste Überlebensbunker-Gemeinschaft der Welt gründen möchte. Über 5000 Menschen sollen hier Schutz finden.

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Das 46 Quadratkilometer grosse Gebiet ist eingezäunt und sehr abgelegen. Erreichen kann man es über eine Strasse oder den Regionalflughafen.

Das 46 Quadratkilometer grosse Gebiet ist eingezäunt und sehr abgelegen. Erreichen kann man es über eine Strasse oder den Regionalflughafen.

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Mitten in South Dakota gibt es eine riesige, hügelige Wiesenlandschaft. Diese Hügel stammen aber nicht von übergrossen Maulwürfen, es sind alte Militärbunker. Die Firma Vivos hat das Land aufgekauft und plant dort die grösste Schutzbunker-Gemeinschaft der Welt.

25'000 – für einen leeren Bunker ohne Jahresmiete

Familien und Gruppen können diese Bunker mieten, um im Falle einer Katastrophe sicher zu sein. Die Bunker schützen laut Website vor Atombomben, Pandemien oder Meteoriteneinschlägen. Unter den Käufern gibt es aber auch diverse Verschwörungstheoretiker, die demnächt die Zombieapokalypse oder aber mindestens einen Angriff von Ausserirdischen erwarten.

Und dieser Schutz ist nicht billig: Ein Bunker kostet 25'000 Dollar, plus 1000 Dollar Miete pro Jahr für die nächsten 99 Jahre. Dann ist der geschützte Raum aber immer noch leer. Vivos arbeitet mit ausgewählten Partnern zusammen, die den Bunker in einen Luxusrückzugsort verwandeln können – gegen viel Geld, versteht sich.

Einst Militärbunker, heute Luxusrückzugsort

Die Bunker stehen in den Black Hills in South Dakota. Es sind 575 Bunker, die ursprünglich 1942 für das Militär gebaut wurden. In dem damals Fort Igloo genannten Bunkern waren hauptsächlich Munitionsdepots. Sie wurden 1967 verlassen. Nun hat Vivos damit begonnen, den riesigen Komplex umzunutzen.

Das Gebiet ist sagenhafte 46 Quadratkilometer gross und von einem Zaun umgeben. Es ist per Strasse oder durch einen nahen Regionalflughafen zu erreichen. «Es ist strategisch in einem der sichersten Gebiete Nordamerikas platziert. Es ist hoch und trocken (1158 M.ü.M.), hat ein mildes Klima, und es ist kilometerweit von grösseren Wassermassen und potenziellen Terrorzielen entfernt», schreibt Vivos auf seiner Website.

Schutz vor Atomangriffen

Die semiunterirdischen Bunker könnten bei einem atomaren Angriff einer 227'000 Kilogramm schweren Druckwelle standhalten. Sie sind jeweils rund 122 Meter voneinander entfernt und ein Bunker kann 10 bis 20 Personen für ein Jahr schützen.

Platz hat es bei 20 Personen aber nicht mehr wahnsinnig viel: Die Bunker sind acht Meter breit, zwischen 18 und 25 Meter lang und am höchsten Punkt vier Meter hoch. Und: Sie sind alle leer. Wer Einrichtung möchte, der muss die bei den Partnern von Vivos zusätzlich kaufen – dafür können Sie sich auch alles nach Wunsch einrichten.

Keine Fenster, aber ein Schiessplatz und ein Spital

Es gibt im Bunker – natürlich – keine Fenster. Dafür aber LEDs, die Tageslicht und eine Aussicht simulieren sollen. Das Wasser für den Komplex stammt aus unterirdischen Tanks. Das ist längst nicht alles: Im Komplex gibt es einen Lebensmittelladen, ein Spital, einen Schiessplatz und ein Spa, für den Fall, dass man doch noch gefahrlos nach draussen kann.

Vivos verspricht seinen Mietern auch eine Rund-um-die-Uhr-Security und Kamerasysteme. Und Vivos hat Grosses vor: Einen ähnlichen Unterschlupf bauen sie gerade in Indiana, und ein weiterer ist in Europa geplant.

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