Aktualisiert 21.01.2005 09:45

Luxusgüter wieder beliebter

Der weltweit zweitgrösste Luxusgüterkonzern Richemont hat im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2004/05 ein Umsatzwachstum von 9 Prozent erzielt.

Trotz Dollarschwäche erreichte der Konzern ein Resultat, das über den Erwartungen lag.

Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzplus 13 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab. Das dritte Quartal ist wegen des Weihnachtsgeschäfts besonders wichtig für Richemont.

Absolute Umsatzzahlen gab der Konzern aber nicht bekannt. Das Wachstum erstreckte sich über alle Regionen, in denen Richemont tätig ist.

Trendwende in Europa

Am besten schnitt der Konzern in Europa ab mit einem Plus von 12 Prozent. Hier bestätigten sich die Zeichen einer Erholung im Tourismus, teilte das Unternehmen weiter mit. Der für Richemont grösste Markt hatte sich im ersten Halbjahr nur moderat entwickelt.

Wachsen konnte das Haus mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC in Asien/Pazifik (&8 Prozent) und Amerika (&6 Prozent). In Japan (&5 Prozent) wirkte sich der schwache Yen negativ aus. In China schnellte der Umsatz um 49 Prozent nach oben, ausgehend allerdings von einer tiefen Basis.

Bei den Produktgruppen hatten die Uhren mit einem Anstieg von 10 Prozent die Nase vorne. Die Schreibwaren verzeichneten ein Plus von 9 Prozent, beim Schmuck legte Richemont um 7 Prozent zu. Stagniert haben die Lederwaren.

Finanzanalysten hatten mit einem Anstieg des gesamten Umsatzes zwischen 5 und 7 Prozent und in konstanten Wechselkursen zwischen 8 und 11 Prozent gerechnet. Das Geschäftsjahr von Richemont endet mit März.

Rücktritt im Management

Ferner gab Richemont bekannt, dass Isabelle Guichot als Chefin der Richemont-Marken Van Cleef&Arpels und Lancel zurücktritt. Bei Lancel übernimmt Philippe Berlan die Verantwortung. Michel Patout ersetzt Guichot bis auf weiteres Van Cleef&Arpels.

(sda)

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