Luxusmarke Ebel in die USA verkauft
Aktualisiert

Luxusmarke Ebel in die USA verkauft

Der französische Luxusgüterkonzern Moet Hennessy Louis Vuitton (LVMH) hat die Schweizer Uhrenmarke Ebel an die amerikanische Movado-Gruppe verkauft.

Der Preis beträgt 61,5 Millionen Franken, wie die Firmen am Dienstag bekanntgaben. Die Transaktion soll im ersten Quartal des 2004 abgeschlossen werden.

Die Movado-Gruppe (MOV) mit Sitz in Paramus im US-Bundesstaaat New Jersey will mit dem Kauf der traditionsreichen Schweizer Uhrenmarke ihre Präsenz im Luxusuhrensegment weltweit verstärken, vor allem aber in Europa und Japan. Der französische LVMH-Konzern seinerseits konzentriert sich vermehrt auf die Marken TAG Heuer, Chaumet und Dior. LVMH hatte Ebel und Chaumet im Oktober 1999 von der anglo-bahrainischen Investorengruppe Investcorp erworben.

Für die 1911 in La-Chaux-de-Fonds gegründete Luxusuhrenmarke ändert sich durch den Eigentümer-Wechsel nichts. Die Firma wird mit ihren rund 250 Angestellten am bisherigen Standort weiterbetrieben. Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatz von 85 Millionen Franken gerechet. (dapd)

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