Drama pur im Schweizer Cup - Assist und gehaltener Penalty – Luzern-Goalie Müller ist der Cup-Held
Aktualisiert

Drama pur im Schweizer Cup Assist und gehaltener Penalty – Luzern-Goalie Müller ist der Cup-Held

Am Dienstag stand eine weitere Viertelfinal-Partie im Schweizer Cup auf dem Programm. Luzern gewinnt in der Verlängerung gegen Lugano dramatisch mit 2:1 und steht somit im Cup-Halbfinal.

von
Florian Osterwalder

Dank dem Penalty-Save von Marius Müller in der aller letzten Sekunde, erreicht Luzern den Cup-Halbfinal.

Darum gehts

  • Der FC Lugano empfängt im Viertelfinal des Schweizer Cups den FC Luzern.

  • In einer über weite Strecken ereignisarmen Partie erzielen die Luzerner kurz vor Schluss den Ausgleich, die Partie geht in die Verlängerung.

  • In der Verlängerung überschlagen sich die Ereignisse und Luzern gewinnt die Partie mit 2:1.

  • Während der ganzen Partie bläst ein starker Wind durch das Stadion in Lugano.

Luzern zieht dank einem Treffer von Ndiaye in der Verlängerung in den Cup-Halbfinal ein. Doch von Anfang an. Vor allem in der ersten Halbzeit sind die Tessiner die spielbestimmende Mannschaft und gehen durch Sandi Lovric in der 20. Minute in Führung. Der Slowene kommt auf Vorarbeit von Bottani aus rund sieben Metern zum Abschluss und lässt Luzern-Keeper Müller keine Chance. Nur eine Zeigerumdrehung später trifft Siedler für Luzern per Weitschuss die Latte, zu mehr Chancen kommen die Gäste aus der Innerschweiz in der ersten Halbzeit aber nicht.

Der zweite Durchgang ist dann geprägt von vielen Zweikämpfen und Fehlpässen. Keine der beiden Mannschaften setzt Akzente und kommt zu klaren, herausgespielten Chancen. Die Bedingungen sind aber auch alles andere als optimal. Fast während der ganzen Partie fegt ein starker Wind durch das Cornaredo, dies weil das Stadion auf zwei Seiten offen ist und somit ein Durchzug entsteht. Und genau von diesem Wind profitieren die Luzerner. Eine Flanke von Pascal Schürpf wird wortwörtlich vom Winde verweht und landet im Tor der Tessiner. Ausgleich für Luzern zehn Minuten vor Schluss, die Partie geht dementsprechend in die Verlängerung.

Dank diesem Treffer erzielte Luzern zehn Minuten vor Schluss den Ausgleich und es ging in die Verlängerung.

Per Dropkick zur Entscheidung

In der ersten Halbzeit der Verlängerung geht keine Mannschaft ein grosses Risiko ein und die Partie plätschert vor sich hin. Einzig Luganos Ardaiz trifft in der 106. Minute aus dem Nichts mit einem Kopfball den Pfosten. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung dann der Nackenschlag für Lugano. Nach einem weiten Abschlag von Luzern-Keeper Müller trifft Ndiaye per Dropkick zum 2:1-Siegtreffer. In der 117. Minute vereitelt Müller mit einer Glanzparade den Ausgleich zum 2:2. Dann in der 121. Minute das Drama aus Lugano-Sicht. Die Tessiner bekommen einen Penalty zugesprochen, in aller letzter Sekunde. Doch der Mann des Spiels, Marius Müller, hält den schlecht geschossenen Elfmeter von Mijat Maric. Mit dem Sieg gegen Lugano zieht Luzern seit zwei Jahren wieder einmal in den Halbfinal des Schweizer Cups ein.

Nach dem Spiel sagt ein gut aufgelegter Marius Müller: «Jeder der Fussball mag, hat heute ein super Spiel erlebt. Doch es war auch Stress pur für mich, noch ein paar solche Matches und ich werde nicht alt.» Pascal Schürpf gibt seinem Torhüter vor dem Elfmeter in der 120. Minute noch einen guten Tipp. «Ich hab ihm einfach gesagt, er soll lange stehen bleiben und sich dann für eine Seite entscheiden. Das hat er dann auch gemacht», sagt der Torschütze zum 1:1-Ausgleich lachend.

Dank diesem Treffer von Ndiaye zieht Luzern in den Cup-Halbfinal ein.

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