Nach KKL-Randale: Luzern droht mit Public-Viewing-Verbot
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Nach KKL-RandaleLuzern droht mit Public-Viewing-Verbot

Die wüsten Scharmützel der Kroatien-Fans in Luzern haben ein Nachspiel: Die Stadt verschärft die Auflagen für die Übertragung.

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Die heftigen Scharmützel beim KKL Luzern haben ein Nachspiel: Die Stadt droht mit einem Public-Viewing-Verbot. (Video: Leser-Reporter)

Blutige Köpfe, herumfliegende Tische, panische Besucher: Nach dem EM-Aus sind rasteten kroatische Fans beim KKL Luzern am Montagabend aus und gingen auf Polizisten los (siehe Video oben).

Die heftigen Auseinandersetzungen haben Konsequenzen: Die Verantwortlichen der Stadt Luzern haben die Auflagen für das Public-Viewing verschärft: Am Dienstagabend wird mit dem Spiel England - Ukraine nur noch ein Match gezeigt.

«Zudem muss das KKL das Sicherheitskonzept neu auf 1000 Besucher ausrichten», sagt Rico de Bona von der Stadt Luzern zu 20 Minuten Online. Neben zusätzlichen Sicherheitsleuten müssten die Fluchtwege vergrösssert werden. Bislang plante das KKL den Anlass für 300 Fans pro Abend.

«Sollte es weitere Ausschreitungen geben, entziehen wir dem KKL die Bewilligung für das Public-Viewing», erklärt de Bona weiter.

Polizei ermittelt weiter

Die Ermittlungen der Polizei gegen die Randalierer laufen derweil weiter: «Wir werten derzeit Videoaufnahmen aus und hoffen, so Krawallmacher identifizieren zu können», sagt Kurt Graf von der Kapo Luzern zu 20 Minuten Online.

(am/sda)

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