Aktualisiert 18.12.2008 12:49

Luzern greift zur Konjunkturspritze

Nach dem Bund greift jetzt auch der Kanton Luzern zur Konjunkturspritze. Mit bis zu 40 Millionen Franken will er die schwächelnde Konjunktur aufpäppeln. Darauf haben sich der Regierungsrat und die im Kantonsrat vertretenen Parteien geeinigt.

Luzern sei in der vorteilhaften Situation, dieses Impulsprogramm nicht mit einer Neuverschuldung finanzieren zu müssen, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag. Für das Impulsprogramm würden Mittel aus dem erwarteten Ertragsüberschuss der Staatsrechung 2008 eingesetzt.

Der Regierungsrat wird dem Parlament nun ein entsprechendes Investitionsprogramm unterbreiten. Das Geld soll möglichst rasch für realisierungsreife Projekte im Hoch- und Tiefbau, im Wasserbau und in der Informatik verwendet werden.

Auf das Impulsprogramm hätten sich Regierung und Parteien bei den Dulliker-Gespräche geeinigt, heisst es in der Medienmitteilung. Die Gespräche dienten dem Informationsaustausch über Zukunftsthemen des Kantons, wichtigen politischen Zielen und der Vertrauensbildung zwischen Parteien und Regierung.

(sda)

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