Trotz Lieferschwierigkeiten - Luzern kann alle Impftermine durchführen
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Trotz LieferschwierigkeitenLuzern kann alle Impftermine durchführen

Bis Ende Woche sollen dem Kanton Luzern rund 16'000 Impfdosen von Moderna zur Verfügung stehen. Somit können auch nächste Woche alle Impftermine wie geplant stattfinden, teilte der Kanton am Donnerstag mit. Auch die zusätzlich 10'000 Impfungen, die aufgrund der reduzierten Rückstellungen möglich wurden, können wie geplant bis Ende nächster Woche stattfinden.

von
Martin Messmer
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Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements, sagt: «Sobald wir über diese grösseren Mengen an Impfdosen verfügen, können die Öffnungszeiten der beiden kantonalen Impfzentren in Willisau und Luzern im Bedarfsfall ausgeweitet werden, um den Impffortschritt im Kanton Luzern zu beschleunigen.» 

Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements, sagt: «Sobald wir über diese grösseren Mengen an Impfdosen verfügen, können die Öffnungszeiten der beiden kantonalen Impfzentren in Willisau und Luzern im Bedarfsfall ausgeweitet werden, um den Impffortschritt im Kanton Luzern zu beschleunigen.»

Kanton Luzern
Alle Impfdosen sollen so schnell als möglich verimpft werden, um die Bevölkerung vor Covid-19 zu schützen.

Alle Impfdosen sollen so schnell als möglich verimpft werden, um die Bevölkerung vor Covid-19 zu schützen.

Foto: Raphael Moser / Tamedia AG
Im Mai wird damit begonnen, die übrige Bevölkerung zu impfen, heisst es in der Mitteilung des Kantons Luzern weiter. 

Im Mai wird damit begonnen, die übrige Bevölkerung zu impfen, heisst es in der Mitteilung des Kantons Luzern weiter.

Foto: Raphael Moser / Tamedia AG

Darum gehts

  • In Luzern können auch nächste Woche wie geplant alle Impftermine stattfinden.

  • Im Mai wird damit begonnen, die übrige Bevölkerung zu impfen, heisst es in der Mitteilung des Kantons Luzern weiter.

  • Die Vergabe der Impftermine für die übrige Bevölkerung erfolge absteigend nach dem Alter.


Da im Monat Mai schweizweit weniger Moderna-Impfdosen als erwartet zur Verfügung stehen, verzögert sich auch die Anzahl der Impfungen, die bis Ende Mai durchgeführt werden können – dies teilte der Kanton Luzern am Donnerstagnachmittag mit. Gemäss diesem Kenntnisstand erfolgen die Nachlieferungen dann im Juni, so dass der sich daraus ergebende zeitliche Verzug bis Ende Juni wieder ausgeglichen sein soll, was die Impfstoffmenge anbelangt, heisst es in der Mitteilung weiter. Die zeitliche Verzögerung führe aber dazu, dass Erst- und somit auch Zweitimpfungen später durchgeführt werden können. Im Mai werde damit begonnen, die übrige Bevölkerung zu impfen. Die Vergabe der Impftermine für die übrige Bevölkerung erfolge absteigend nach dem Alter, weil das Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19 Erkrankung mit absteigendem Alter sinkt. Alle impfwilligen Personen – insbesondere auch ältere – können sich nach wie vor online zum Impfen in einem kantonalen Impfzentrum anmelden.

Gemäss Stand vom Donnerstagvormittag haben sich knapp 20'000 Personen für die Impfung am Impfzentrum Willisau angemeldet; davon haben rund 5000 Personen einen Impftermin erhalten. Der Kanton Luzern orientiere sich unverändert an der Impfstrategie des Bundes, die beim Impfen Priorisierungsregeln vorsieht. Die kantonale Impfplanung sei nach Risikogruppen abgestuft. «Damit nur die entsprechenden Personenkreise geimpft werden, überprüfen die Impfzentren, ob ein Attest vorliegt; dies, falls die Person jünger ist, als die Alterskategorie, die gemäss kantonalem Fahrplan zur Impfung zugelassen ist», schreiben die Behörden in ihrer Mitteilung weiter.

Impfzentren könnten länger offen haben

Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements, sagt: «Sobald wir über diese grösseren Mengen an Impfdosen verfügen, können die Öffnungszeiten der beiden kantonalen Impfzentren in Willisau und Luzern im Bedarfsfall ausgeweitet werden, um den Impffortschritt im Kanton Luzern zu beschleunigen.» Alle Impfdosen sollen so schnell wie möglich verimpft werden, um die Bevölkerung vor Covid-19 zu schützen.


Wie vom Bund empfohlen, reduziere auch der Kanton Luzern seine Reserven und mache gegenwärtig nur noch minimale Rückstellungen für die Zweitimpfungen – dies, um mehr Personen einen raschen Zugang zu einer Erstimpfung zu ermöglichen. Auch die zusätzlich 10'000 Impfungen, die aufgrund der reduzierten Rückstellungen möglich wurden, können wie geplant bis Ende nächster Woche stattfinden.

SMS mit Impfterminen in Luzern: Impf-Ort beachten

Gegenwärtig sind für das Impfzentrum Luzern auf dem Luzerner Messegelände rund 68'000 Personen angemeldet, die noch keinen Impftermin bekommen haben. Um diese Warteliste zu reduzieren, erhalten – abhängig von der Impfkapazität des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) – täglich rund 200 Personen per SMS Impftermine für das Impfzentrum im LUKS Luzern (statt kantonales Impfzentrum Luzern auf dem Messegelände). Das Gesundheits- und Sozialdepartement weist darauf hin, dass im SMS der Impf-Ort angegeben ist. Bei Fragen steht der Luzerner Bevölkerung die kantonale Impfhotline offen (Telefon 041 228 45 45; erreichbar zwischen 8.00-12.00 und 13.30 und 17.00 Uhr, E-Mail: impfen@lu.ch).

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Hier findest du Hilfe:

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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