Steigende Fallzahlen – Luzern verhängt Maskenpflicht ab erster Primarstufe
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Steigende FallzahlenLuzern verhängt Maskenpflicht ab erster Primarstufe

Weil die Anzahl positiv getesteter Kinder weiter zugenommen hat, müssen sie von den 1. bis 6. Klassen in den Betreuungen wieder Masken tragen. Dies gilt auch für den Unterricht in den Schulhäusern Säli und Steinhof.

von
Daniela Gigor
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Die steigenden Fallzahlen an der Volksschule der Stadt Luzern haben die Verantwortlichen veranlasst, das Schutzkonzept zu erweitern. (Symbolbild)

Die steigenden Fallzahlen an der Volksschule der Stadt Luzern haben die Verantwortlichen veranlasst, das Schutzkonzept zu erweitern. (Symbolbild)

Matthias Balk/dpa
Alle Kinder der 1. bis 6. Klassen müssen in der Morgen-, Mittags- und Nachmittagsbetreuung eine Maske tragen. (Symbolbild) 

Alle Kinder der 1. bis 6. Klassen müssen in der Morgen-, Mittags- und Nachmittagsbetreuung eine Maske tragen. (Symbolbild)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Besonders hoch sind die Fallzahlen in den Schulen Säli und Steinhof. So waren am Mittwochnachmittag von den rund 460 Kindern 55 in Isolation und 61 in Quarantäne. (Symbolbild) 

Besonders hoch sind die Fallzahlen in den Schulen Säli und Steinhof. So waren am Mittwochnachmittag von den rund 460 Kindern 55 in Isolation und 61 in Quarantäne. (Symbolbild)

Guido Kirchner/dpa

Darum gehts

  • Das Schutzkonzept an der Volksschule der Stadt Luzern wird erweitert.

  • Wie am Donnerstag mitgeteilt wurde, müssen alle Kinder der 1. bis 6. Klassen in der Morgen-, Mittags- und Nachmittagsbetreuung eine Maske tragen.

  • Dies gilt auch für den Unterricht in den Schulen Säli und Steinhof.

  • Dort sind die Fallzahlen besonders hoch.

  • Momentan gelten diese Massnahmen nur für Donnerstag und Freitag.

Die steigenden Fallzahlen an der Volksschule der Stadt Luzern haben die Verantwortlichen veranlasst, das Schutzkonzept zu erweitern. Weil das Maskentragen viel dazu beiträgt, dass sich Personen vor einer Covid-Ansteckung schützen können, ist das Tragen von Masken seit längerer Zeit Pflicht ab der 5. Schulklasse. Dort gibt es laut einer Mitteilung der Stadt Luzern auch weniger Ansteckungen als in den 1. bis 4. Klassen.

Da die Ansteckungszahlen in der Volksschule im Verlauf der Woche weiter gestiegen sind, wurde nun entschieden, die Maskenpflicht ab Donnerstag auf die Betreuung auszuweiten. Alle Kinder der 1. bis 6. Klassen müssen in der Morgen-, Mittags- und Nachmittagsbetreuung eine Maske tragen.

Es wird viel gereinigt, gelüftet und Klassenzimmer verfügen über Messgeräte

Besonders hoch sind die Fallzahlen in den Schulen Säli und Steinhof. So waren am Mittwochnachmittag von den rund 460 Kindern 55 in Isolation und 61 in Quarantäne. Vier Klassen sind aufgrund mehrerer positiv getesteter Kinder in Klassenquarantäne. Da sich die meisten positiv getesteten Kinder im Kindergarten und in den Klassen bis und mit der 4. Primar befinden, müssen auch die jüngeren Kinder bis am 26. November im Unterricht Masken tragen. Dass die Maskenpflicht vorerst bis Freitag gilt, wurde auf Anfrage von der Stadt bestätigt.

Im Schulhaus Mariahilf mussten inzwischen ebenfalls zwei der drei Primarklassen in Quarantäne. An den anderen Schulen gab es bisher nur vereinzelte Fälle. Die Zahl der Kinder, die in Isolation oder Quarantäne sind, lag am Mittwochabend bei maximal drei pro Schulhaus.

Schulen sind sensibilisiert. Auf die Einhaltung der Hygienemassnahmen wird nach wie vor grösste Sorgfalt verwendet. Es wird viel gereinigt, gelüftet und alle Klassenzimmer verfügen über CO2-Messgeräte. Die Stadt wird sich zudem beim Kanton Luzern dafür einsetzen, dass weitere Testings durchgeführt werden können.

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