Luzern will Events allen Involvierten recht machen
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Luzern will Events allen Involvierten recht machen

Die Stadt Luzern ist bekannt als «Festhütte». Nun hat der Stadtrat eine Koordinationsstelle eingesetzt. Sie soll die Anliegen von Veranstaltern, Gewerbe und Bevölkerung unter einen Hut bringen.

Mit der heiklen Mission wurde die Messe Luzern AG unter der Leitung von Urs Hunkeler betraut. Die Kosten für den dreijährigen Versuch belaufen sich pro Jahr auf 80'000 Franken. «Wir sind die erste Anlaufstelle für Veranstalter, müssen aber auch das Gewerbe und die Bevölkerung mit einbeziehen», sagt Hunkeler über seine Aufgabe. Er kenne die Problematik von Events in Wohngebieten.

So versuche er denn auch, die lärmgeplagten Bewohner der Altstadt und beim Seebecken von Veranstaltungen zu entlasten. Das Beach-Volleyball-Turnier werde 2007 nicht mehr vor dem KKL stattfinden. Hunkeler: «Wir suchen eine Alternative und liebäugeln mit der Umgebung im Lido.» Hunkeler und sein Team sollen überdies die Grundlagen für die neue Eventpolitik ausarbeiten. «Damit kann auch festgelegt werden, welche Events nicht mehr hierher passen», sagt die Luzerner Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer. Denn, so Stämmer: «Auch bei Veranstaltungen kommt Qualität vor Quantität.»

Daniela Gigor

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