Aktualisiert 13.08.2009 23:53

Queer-DiscoLuzerner bringen Partys für Berner Gays

Was in Luzern Frigay Night ist, heisst in Bern
Queer-Disco: Die erfolgreiche Partyreihe gibt es ab Oktober auch in Bern.

von
Saraina von Grünigen

Nach der Eröffnung des Gayclubs A...13 im März gibt es im Oktober schon das nächste Party-Highlight für Schwule in Bern: Unter dem Motto «Klein, aber fein» geht an jedem ersten Freitag im Monat die Queer-Disco im CU-Club über die Bühne. «In Luzern haben wir mit unserer Party einen Riesenerfolg. Jetzt wollen wir das gleiche Konzept in Bern aufziehen», sagt Party­organisator Marco Müller.

«Schwule, Lesben und Heteros können sich dann bei ausgelassener Stimmung amüsieren und so richtig abtanzen.» An der Eröffnungsnacht am 2. Oktober gibt es nebst Welcome-Drink auch noch eine Überraschung: «Eines kann ich schon verraten: Die Gäste werden verführt», schmunzelt Müller.

Beim Präsidenten der homosexuellen Arbeitsgruppen Bern (Hab) findet die Party Anklang: «Mit jeder Schwulen-Party gewinnt das Pflaster Bern an Attraktivität», sagt Christoph Janser.

Manifest gegen Homo-Hass

Die homosexuellen Arbeitsgruppen Bern (Hab) haben das Manifest von Stop Murder Music Bern unterschrieben. Das Manifest will Homohass-Propaganda an Konzerten und Partys verhindern. Die Idee dazu entstand im März 2008 während einer Reggae-Party in der Reitschule Bern, an der Songs gespielt wurden, die offen zu Gewalt an Homosexuellen aufriefen. Mehr Infos zu Stop Murder Music Bern gibts am 23. September in der Villa Stucki.

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