03.07.2018 03:44

Standortmarketing

Luzerner Innenstadt soll City-Manager erhalten

In Einkaufszentren sorgen Centermanager für Ladenvielfalt und kümmern sich um das Standortmarketing. Einen solchen Manager soll nun auch die Luzerner Innenstadt erhalten.

von
gwa
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Kurze Wege und viele Restaurants, Bars, Kaffees und weitere Orte, an denen man sich während der Shoppingtour entspannen kann – die Stadt Luzern hat einkaufsmässig einiges zu bieten.

Kurze Wege und viele Restaurants, Bars, Kaffees und weitere Orte, an denen man sich während der Shoppingtour entspannen kann – die Stadt Luzern hat einkaufsmässig einiges zu bieten.

20 Minuten/vro
In Zukunft soll die Stadt noch bezüglich Einkauf und Aufenthalt noch besser positioniert werden.

In Zukunft soll die Stadt noch bezüglich Einkauf und Aufenthalt noch besser positioniert werden.

20 Minuten/tst
Deshalb fordern CVP- und SP-Mitglieder im Stadtparlament per Vorstoss, dass die Stadt einen City-Manager erhält. Dieser soll das Standortmarketing koordinieren und die Innenstadt beleben, damit noch mehr Leute die Vorzüge der Stadt geniessen könnten.

Deshalb fordern CVP- und SP-Mitglieder im Stadtparlament per Vorstoss, dass die Stadt einen City-Manager erhält. Dieser soll das Standortmarketing koordinieren und die Innenstadt beleben, damit noch mehr Leute die Vorzüge der Stadt geniessen könnten.

tst

Kurze Wege und viele Restaurants, Bars, Kaffees und weitere Orte, an denen man sich während der Shoppingtour entspannen kann – die Stadt Luzern hat einkaufsmässig einiges zu bieten. In Zukunft soll die Stadt noch bezüglich Einkauf und Aufenthalt noch besser positioniert werden. Deshalb reichen CVP- und SP-Mitglieder im Stadtparlament einen Vorstoss ein, in dem sie einen City-Manager für Luzern fordern, wie «Zentralplus» berichtet. Der Stadtrat solle deshalb ein Konzept für eine entsprechende Stelle und deren Finanzierung ausarbeiten.

«Grössere Einkaufscenter verfügen über Centermanager. Viele europäische Städte haben dieses Modell auf ihre Innenstädte übertragen und verfügen über ein City-Management», schreiben Albert Schwarzenbach (CVP) und Daniel Furrer (SP) in ihrem Postulat. Beispiele sind etwa Essen, Dresden, Duisburg oder Erfurt, wie Albert Schwarzenbach auf Anfrage sagt.

Detailhandel rückläufig, Branchenmix nimmt ab

«Man spricht schon länger darüber, dass die Innenstadt weiterentwickelt werden soll», so der Grossstadtrat. Schwarzenbach verweist darauf, dass die Zahlen beim Detailhandel rückläufig seien und der Branchenmix in der Altstadt in den letzten Jahren abgenommen habe. «Die Stadt muss sich auch gegen Einkaufszentren und den Onlinehandel positionieren.»

Zwar würde die private City-Vereinigung Interessen des Gewerbes vertreten, aber es seien nicht alle Geschäfte dabei. «Die City-Vereinigung ist wertvoll, hat jedoch zu wenig Durchschlagskraft», sagt Schwarzenbach. Weiter gibt es den Fonds zur Attraktivierung der Innenstadt (ALI-Fonds): Jährlich stellt der Fonds 250'000 Franken bereit, die dem Marktplatz Luzern zu Gute kommen müssen. Dieser werde jedoch nicht in zufriedenstellendem Ausmass genutzt: «Wir haben festgestellt, dass in letzter Zeit weniger Auszahlungen erfolgt sind.» Die ALI-Kommission habe aber auch nicht die Ressourcen, um eigene Projekte zu realisieren.

Management soll möglichst breit abgestützt werden

Laut Schwarzenbach braucht es eine Person, die das Standortmarketing koordinieren und die Innenstadt beleben kann. Das City-Management solle denn auch die Mittel des ALI-Fonds verwalten. «Das City-Management wäre Anprechspartner für Gewerbe, Veranstalter, Tourismus und weitere Organisationen.»

Damit das Management möglichst nahe an der Basis bleibe, soll es von einem Beirat begleitet werden. «Der Beirat müsste möglichst breit abgestützt sein, damit möglichst viele Interessen vertreten sind.»

Die City-Vereinigung war bis am späteren Montagnachmittag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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