Migros-Figuren: Luzerner massakrieren Nanos
Aktualisiert

Migros-FigurenLuzerner massakrieren Nanos

Zwei Luzerner töten gnadenlos Nanos. Die Bilder der «Hinrichtungen» stellen sie auf Facebook. Die Migros nimmt es mit Humor.

von
Martin Erdmann
Tote Nanos (Foto: Martin Erdmann)

Tote Nanos (Foto: Martin Erdmann)

Die beiden Bürokollegen Pascal Deville (32) und Tobias Moos (35) sind Nano-Mörder. Seit einer Woche richten sie in ihrer Mittagspause jeweils einen Nano auf brutale Weise hin. Die Bilder davon stellen sie auf ihre Facebookseite. Ihre Botschaft: «Auch Erwachsene können mit den Nanos Spass haben», sagt Deville. Schon rund 12 Personen beteiligen sich inzwischen am Nano-Massaker.

Die Mordinstrumente sind kreativ: Sie reichen von Käseraspeln über Mausefallen bis hin zu Francine Jordis Gesang. Die Nanos dazu stammen zum Teil von Devilles dreijähriger Tochter. Diese hatte wenig Verständnis für das Projekt ihres Vaters: «Ich musste sie mit Süssigkeiten bestechen», so Deville.

Um den begehrten Super­nano DJ Starlight zu ergattern, griffen die beiden Nanomörder tief ins Portemonnaie: «Wir kauften sinnlos Müllsäcke, um auf die 60 Franken zu kommen», sagt Deville. DJ Starlight wurde darauf mit Steinen und einem Hammer malträtiert.

Dancing Nanos

Die Bilder auf Facebook sind eigentlich nur die zensierte Versionen: «Es gibt noch einen brutaleren Director's Cut. Doch der ist für unter 18-Jährige nicht geeignet und deshalb nicht online», so Deville.

Nano Stapelei

Die Migros stört sich nicht am Projekt: «Das muss man mit schwarzem Humor nehmen», sagt Sprecherin Monika Weibel. Ihr tun nur die «härzigen» Nanos etwas leid.

Nano-Bahn

www.facebook.com/letskillthenanos

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