Luzerner Museen fühlen sich sicher
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Luzerner Museen fühlen sich sicher

Der bewaffnete Kunstraub in Zürich sorgt auch bei den Museen in Luzern für Diskussionen. Einen unmittelbaren Handlungsbedarf sehen aber die wenigsten.

In der Sammlung Rosengart, zu der in absehbarer Zeit auch das Picasso-Museum gehören wird, wurde der Zürcher Kunstraub gestern an einer Sitzung thematisiert. Weitere Details wollte Sicherheitschef Ernst Guntern jedoch nicht bekannt geben. Auch im Kunstmuseum nimmt man die Gefahr ernst – unmittelbare Handlungen nimmt man aber keine vor.

«Das Thema Sicherheit wird bei jeder wechselnden Ausstellung überdacht und entsprechend angepasst», sagt Administrationsleiter Matthias Fellmann. Ähnlich äussert sich Daniel Suter, der Direktor des Verkehrshauses der Schweiz, wo auch das Hans-Erni-Museum untergebracht ist: «Es gibt keinen Grund, nach dem Raub in Zürich das Sicherheitsdispositiv zu erhöhen.» Das Hans-Erni-Museum sei durch seinen Standort doppelt gesichert. Zudem würden die Sicherheitsvorkehrungen zweimal pro Jahr geprüft und wenn nötig angepasst.

Ob die Polizei wegen der aktuellen Überfälle ihr Sicherheitsdispositiv erhöht, war nicht in Erfahrung zu bringen. «Dazu äussern wir uns nicht», sagt Mediensprecher Simon Kopp.

Daniela Gigor

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