Aktualisiert 04.08.2004 23:11

Luzerner Seenachtsfest: Erneut Verkehrs-Chaos?

Für das Luzerner Seenachtsfest werden mehr als 100 000 Schaulustige erwartet. Welche Lehren haben die Verantwortlichen aus dem letztjährigen Verkehrschaos gezogen?

«Eigentlich wollten wir das Feuerwerk sehen, doch der Bus blieb stecken, wir standen im Stau.» Für die Hubers aus Ebikon war das letztjährige Seenachtsfest ein grosses Ärgernis. Und sie waren damit nicht allein. Auch im Sonnenbergtunnel stand der Verkehr.

Wie wappnen sich nun Polizei und VBL für dieses Jahr? Beat Nater, Leiter VBL-Betrieb: «Wir fahren nach dem Fasnachtsfahrplan, das heisst, die Agglomeration wird bis morgens um drei bedient. So muss nicht auf den letzten Nachtbus gerannt werden.» Ohne Stau werde es aber kaum gehen. Nater: «Uns fehlt dazu eine Busspur.»

Auch die Polizei zog ihre Lehren aus dem letztjährigen Verkehrs-Chaos: Die Bahnhofstrasse wird nun bereits um 21 Uhr gesperrt. Und der Engpass Seebrücke/ Schweizerhofquai ist von 21.30 bis 23 Uhr gesperrt. Von einer Zürcher «Street-Parade-Lösung» – der Stadtkern wird von zwei Seiten her gesperrt und der Privatverkehr bleibt stehen – will die Stadtpolizei Luzern nichts wissen. Sowohl VBL wie Polizei rät allen, frühzeitig ans Seebecken zu kommen und lange zu bleiben. Auf dem Trocknen würde man auf keinen Fall sitzen: Dreissig Stände rund ums Seebecken bieten bis in die Morgenstunden Köstlichkeiten aus aller Welt.

Sandra Ziegler

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.