Luzerner stürzen sich auf Wicca-Hexenschule
Aktualisiert

Luzerner stürzen sich auf Wicca-Hexenschule

Im Februar startet die einjährige Hexenschule in Luzern. Der Andrang ist so gross, dass der Kurs in zwei Klassen geführt wird.

«Mit meinem Kurs richte ich mich an Menschen, die sehr wohl in der Realität leben und trotzdem lernen wollen, mit den eigenen Gaben und jenen der Natur umzugehen», sagt Kursleiter und Wicca-Priester Wilhelm Haas (42) alias Dreamdancer. Der einjährige Lehrgang Hexenschule findet unter dem Begriff «Crafting» statt.

Das Wort steht für gelebte Naturmagie und orientiert sich am Weg der Wicca, einer neuzeitlichen Hexenbewegung. Die Rituale würden mit denunterschiedlichsten Hilfsmitteln wie Karten, Runen oder auch Naturgeistern unterstützt. Wichtiges Ziel der Schule sei, die innere Freiheit zu erarbeiten und zu entdecken. Haas versucht aber auch Vorurteilen entgegenzuwirken: «Den Leuten wird mit Magie oft Angst

gemacht.»

Die Hexenschule stiess auf riesige Resonanz: Bereits nach wenigen Wochen war er ausgebucht. «Ich musste deshalb den Lehrgang in zwei Gruppen aufteilen», so Haas. Die zehn Teilnehmer, grösstenteils Frauen, kämen aus allen sozialen Schichten.

Daniela Gigor

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