Aktualisiert 14.06.2004 20:37

«Höhen, Tiefen, Zauberberge»Lyrische Wanderungen in Graubünden

ANTHOLOGIE – Literatur über Graubünden? Ja, klar, da gibt es «Heidi» von Johanna Spyri. Und trieben sich nicht auch Nietzsche in Sils Maria und Thomas Mann in Davos herum? Natürlich gibt es auch viele Bündner Autoren wie Cla Biert, Leo Tuor oder Silvio Huonder, denn Graubünden ist eine literarische Landschaft. Dieses Lesewanderbuch folgt dem Geschriebenen in die Natur hinaus: zum Beispiel ins Val Sumvitg, auf den Spuren von Enzianstechern und Schnapsbrennern, über die Gion Deplazes geschrieben hat. Diese wunderbare Verbindung von Literatur und Wanderlust macht neugierig.

(wob)

Andreas Bellasi (Hrsg.) «Höhen, Tiefen, Zauberberge», Rotpunktverlag, 412 Seiten, 42 Franken.

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