Aktualisiert 07.06.2007 21:49

M-Budget und Post hoch im Kurs

Unter den 20 wichtigsten Marken in der Schweiz sind nur vier ausländische Namen vertreten. Mit der wachsenden Konsumfreudigkeit gewinnen zudem Luxusmarken an Bedeutung.

Die stärksten einheimischen Marken zeichneten sich durch Genuss und Qualitätsmerkmale aus, heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Werbeagentur Advico Young & Rubicam. Allen voran der Käse: Mit Appenzeller Käse, Emmentaler, Gruyère und Tilsiter sind die Populärsten vertreten.

Aber auch traditionelle Marken wie Ovomaltine, Ragusa, Ricola, Rivella, Sugus, Thomy, Toblerone und Zweifel finden sich in der Rangliste der wichtigsten Marken der Schweiz. Dagegen sind nur vier ausländische Namen aufgeführt: Coca-Cola, Lego, Nivea und Ikea.

Die im Zweijahresrhythmus erscheinende Studie zeigt aber auch Veränderungen bei den Vorlieben. So scheinen die Marken Swatch und Nutella nicht mehr unter den 20 wichtigsten Marken auf. Sie wurden verdrängt von M-Budget und Die Post, die es neu in die Rangliste geschafft haben.

Luxus und Selbstvertrauen

Die Schweizer hätten ihr Selbstvertrauen wieder gefunden, heisst es weiter. Die Konsumentenstimmung zeige erstmals nach der allgemeinen Verunsicherung durch die Attentate in den USA vom 11. September 2001 und dem Untergang der Fluggesellschaft Swissair wieder deutlich nach oben.

81 Prozent der Schweizer glauben, dass es dem Land in Zukunft wirtschaftlich besser oder zumindest gleich gut gehen wird wie heute. Vor zwei Jahren waren nur 64 Prozent der Schweizer dieser Ansicht.

Mit der positiven Konsumentenstimmung einher gehe auch eine Zunahme der Bedeutung von materiellen Werten, heisst es weiter. Premiummarken in den Kategorien Uhren, Schmuck, Autos, Mode und Design sowie Elektronik hätten deutlich an Bedeutung gewonnen.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.