Oscar-Moderation 2014: MacFarlane mag nicht mehr – DeGeneres machts
Aktualisiert

Oscar-Moderation 2014MacFarlane mag nicht mehr – DeGeneres machts

Er wurde als «schlechtester Oscar-Moderator aller Zeiten» betitelt - und teilte diese Schlagzeile auch mit der ganzen Welt. Seth MacFarlane will die Filmverleihung nicht noch einmal moderieren. Dafür kommt US-Moderatorin Ellen DeGeneres zum Zug.

Die Suche nach einem Gastgeber für die Oscar-Show 2014 ist vorbei. Der diesjährige Oscar-Moderator Seth MacFarlane wollte es nicht noch einmal tun. US-Moderatorin Ellen DeGeneres wird seine Nachfolgerin.

Die 55-jährige Komikerin und Moderatorin wird im kommenden Jahr zum zweiten Mal Gastgeberin der Oscar-Verleihung. «Es ist offiziell. Ich moderiere die Oscars», teilte DeGeneres am Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Sie seien «begeistert», sagten die Produzenten der Gala laut Mitteilung. «Es gibt wenige Stars, die Ellens Talent für Comedy und zudem ihre grosse Wärme und Menschlichkeit haben.»

Mehrfach preisgekrönte Moderatorin

Zuletzt hatte die mehrfach preisgekrönte Moderatorin, die auch als Schauspielerin und Autorin gearbeitet hat, 2007 durch die Gala geführt. Die 86. Trophäen-Gala geht am 2. März 2014 im Dolby Theatre in Hollywood über die Bühne.

Der diesjährige Moderator, Komiker Seth MacFarlane, twitterte bereits Ende Februar - kurz nach der Oscar-Gala - dass er «auf keinen Fall» zurückkehren werde. Mit mehr als 40 Millionen US-Zuschauern war die Show recht erfolgreich.

MacFarlane handelte sich aber mit seinen beleidigenden Witzen auch Kritik ein. 2012 führte Schauspieler Billy Crystal zum neunten Mal durch die Show.

Handwerk als Stand-Up-Komikerin gelernt

DeGeneres gibt seit 2003 in der beliebten TV-Talkshow «The Ellen DeGeneres Show» den Ton an. Als Moderatorin der Emmy-Awards-Gala konnte sie bereits zwei Mal vor einem Millionenpublikum Erfahrung sammeln.

Ihr Handwerk lernte sie als Stand-Up-Komikerin in kleinen Clubs. Mit einer Rolle in der Sitcom «Open House» startete sie 1989 ihre Fernsehkarriere. Später produzierte sie die Serie «Ellen», in der sie sich 1997 auf dem Bildschirm als Lesbe outete. Sie ist mit der «Ally McBeal«-Schauspielerin Portia de Rossi verheiratet.

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