Live in Zürich: Machine Gun Kelly rockt das Hallenstadion

Publiziert

Live in ZürichMachine Gun Kelly rockt das Hallenstadion

Er lässt Hip-Hop und Punkrock verschmelzen – Machine Gun Kelly. Mit seiner «Mainstream Sellout»-Stadiontour stoppt der US-Musiker in Zürich und bringt das Hallenstadion zum Beben.

von
Salvatore Iuliano
1 / 6
Machine Gun Kelly hat am Mittwoch sein einziges Schweizer Konzert in Zürich gegeben.

Machine Gun Kelly hat am Mittwoch sein einziges Schweizer Konzert in Zürich gegeben.

20 Min.
Das fast zweistündige Konzert fand im Hallenstadion statt.

Das fast zweistündige Konzert fand im Hallenstadion statt.

20 Min.
Er eröffnete sein Konzert hängend an einer Hängeleiter, die an einem Helikopter befestigt war.

Er eröffnete sein Konzert hängend an einer Hängeleiter, die an einem Helikopter befestigt war.

20 Min.

Darum gehts

Pinke Haare und jede Menge Tattoos. Mit seinem exotischen Aussehen, gepaart mit einem unverkennbaren Musikstil, begeistert Colson Baker (32) alias Machine Gun Kelly – MGK, wie ihn die Fans nennen – seine Fans weltweit. Aktuell ist der Verlobte von Hollywood-Star Megan Fox (36) mit seiner «Mainstream Sellout»-Show zum ersten Mal auf Stadiontournee durch Europa. Am Mittwoch macht das Multitalent einen Halt im Zürcher Hallenstadion. Begleitet wird er von Iann Dior und 44Phantom.

Neue Platte im Gepäck

In einer fast zweistündigen Show performt der 32-jährige Musiker Songs aus seiner 13-jährigen Musikkarriere. Darunter neue Songs aus seinem aktuellen sechsten Studioalbum «Mainstream Sellout». Nach einem Countdown betritt Baker die Bühne und hängt sich an eine Hängeleiter, die von einem Helikopter in die Luft gehoben wird. Mit «Born With Horns» eröffnet er das Konzert im Hallenstadion. Begleitet von einem Suchscheinwerfer, der in die Menge leuchtet. Dicht gefolgt von einem weiteren neuen Song aus seiner neuen Platte. Zu «Drunk Face» zündet er sich sogar eine Zigarette auf der Bühne an. Es folgen einige weitere Songs aus dem Album – eigentlich sind fast alle Titel, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, daraus vertreten. Bei jedem neuen Lied flippen die Fans buchstäblich aus – ernsthaft, da kreischen Mädels wie Sirenen und das während des ganzen Konzertes. 

Pyroshow und Schachbrett auf der Bühne

Die Bühne des Punkrock-Rappers ist mit einem schwarzweissen Karomuster geschmückt. Man weiss nicht, ob man auf die einzelnen Felder herumhüpfen will oder gleich die Schachfiguren auspacken möchte. Nebst den neuen und alten Songs wird den Fans zudem ein gewaltiges Feuerwerk-Spektakel auf der Bühne geboten, begleitet von einer Lichtshow, welche das klassische Punkrock-Karomuster der Bühne immer wieder in anderen Farben tränkt. Die einzige konstante Farbe auf der Bühne – Bakers pinker Haarschopf und sein Regenbogen-Pailletten-Shirt. Die Beats werden während «el Diablo» härter und die Menge bildet eine leere Fläche, um dann zum Refrain des Songs loszuhüpfen und zu pogen. Das Publikum feiert den US-Musiker und die düsteren Beats, die er anstimmt, wie auch die Pyroshow im Hintergrund mit Jubel und Applaus.

Kennst du die Musik von Machine Gun Kelly?

«Social Media kann mich mal»

«Wisst ihr was? Ihr seid tatsächlich das erste Publikum, das mir das Gefühl gibt, urkomisch zu sein», sagt Baker zum Publikum und feiert sich selbst. Er fährt fort: «Wisst ihr, was ein hässlicher Ort ist? Social Media. Dort wird euch gesagt, wie ihr aussehen müsst und was ihr tun sollt. Social Media kann mich mal». Der Musiker stimmt den Song «Kiss Kiss» an. Zu «Bloody Valentine» fordert er die jubelnde Menge zum Mitklatschen auf. Zwischen den Punkrock-Songs gibt der Musiker immer wieder harte Rap-Beats zum Besten und die Bühne färbt sich tiefrot zu «Floor 13».

Happy Birthday!

Ein Mädchen in der Menge feiert Geburtstag. Baker sieht ein Banner mit der Aufschrift: «Heute ist mein Geburtstag». Er reagiert darauf und wünscht Happy Birthday inklusive Geburtstagspoesie: «Rosen sind rot, Veilchen sind blau, Schokolade ist heiss und so bist es du auch». Im Anschluss gehts weiter mit «Emo Girl».  Wieder zündet er sich eine Kippe an – die dritte unterdessen. Ob das im Hallenstadion überhaupt erlaubt ist? Baker stimmt plötzlich ruhigere Töne an. «Lonley» ist als Nächstes auf der Setlist vertreten. «Zürich, bevor wir weiter machen, müssen wir eins noch zusammen tun», ruft er in die Menge. «F*ck the Internet!», johlt der Amerikaner zusammen mit der Menge ins Mikrofon. 

Kurz vor 22 Uhr beendet Machine Gun Kelly sein Schweizer Konzert im Hallenstadion mit einem fulminanten Ende zu seinem Song «Twin Flame», gewidmet seiner Verlobten Megan Fox. «Dieser Song ist für meine Lady. Gute Nacht, Zürich!»

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

Deine Meinung

0 Kommentare