Aktualisiert 14.11.2011 19:49

Mister SchweizMacht der Neue die Mister schlauer?

Mister-Schweiz-Organisator Urs Brülisauer hat nach zwölf Jahren gekündigt. Sein Nachfolger Ralf Huber will in Zukunft nicht nur auf Körper, sondern auch auf Köpfchen setzen.

von
Isabelle Riederer

Die Entscheidung von Urs Brülisauer, die Mister-Organisation zu verlassen, ist ihm nicht leichtgefallen. «Die Mister liegen mir sehr am Herzen», so Brülisauer gegenüber 20 Minuten Online.

Nach der letzten Wahl am 2. April 2011, welche mit peinlichen Spielchen der Kandidaten und provinziellem Charakter vielen Zuschauer missfiel, und dem anschliessenden Aus der TV-Übertragung beim Schweizer Fernsehen, war es offenbar Zeit zum Handeln. «Natürlich hat das Aus beim SF meinen Entscheid mit beeinflusst, aber es waren noch unzählige andere Faktoren, die bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt haben», erklärt Brülisauer.

Kluge Köpfe sind gesucht

Sein Nachfolger wird der Appenzeller Ralf Huber. Er übernimmt ad interim die Geschäftsführung der Mister-Schweiz-Organisation. «Es ist eine tolle Herausforderung und ich freue mich sehr darauf», erzählt Huber gegenüber 20 Minuten Online. Seit fünf Jahren organisiert er die Miss-Ostschweiz-Wahl.

Für die Mister-Wahlen hat der Geschäftsführer der rhc GmbH viele neue Ideen: «Bisher war die Gewichtung immer nur auf einer Live-Sendung, doch das möchte ich ändern mit einem Mister-TV-Magazin.» Zudem sollen die zwölf Kandidaten im nächsten Jahr nicht nur ihre Qualitäten als Dressman auf den Prüfstand stellen, sondern auch ihr Allgemeinwissen. Huber: «Wir werden zwar keinen Idioten-Test einführen, aber es soll eine Art Wissensunterricht geben.»

Mister Schweiz Luca Ruch bleibt

Die nächste Mister-Schweiz-Wahl findet Ende August 2012 in Zürich statt und wird vom Privatsender 3+ übertragen. Bis dahin bleibt der amtierende Mister Schweiz Luca Ruch im Amt. «Ich finde es cool und freue mich natürlich darüber», so Ruch zu 20 Minuten Online. Für den 22-Jährigen klingeln jetzt natürlich rund fünf Monate länger die Kassen. Der smarte Thurgauer verdiente bereits in den ersten zwei Monaten seiner Amtszeit mehr als alle seine Vorgänger in der gleichen Zeit. Ruch: «Klar werde ich mehr verdienen, aber ich kann auch mehr Erfahrungen sammeln und noch mehr Leute treffen.»

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