Nach Ligaerhalt: Machtkämpfe in Ambri - fliegt Peter Jaks?
Aktualisiert

Nach LigaerhaltMachtkämpfe in Ambri - fliegt Peter Jaks?

Der Ligaerhalt ist gesichert. Jetzt geht es an die «Aufräumarbeiten» im Unternehmen Ambri. Irgendjemand sollte doch noch für den enttäuschenden Saisonverlauf mit dem Sturz ins Playout-Finale «gesündenbockt» werden.

von
Klaus Zaugg

Muss deshalb Ambris tüchtiger Sportchef Peter Jaks trotz Vertrag bis Ende nächster Saison gehen? Vieles deutet darauf hin. Jaks bestätigt gegenüber 20 Minuten Online lediglich, dass er «in den nächsten Tagen» eine Sitzung mit dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Filippo Lombardi habe.

Bei diesem Treffen geht es um den Job von Jaks. Die Stürmerlegende amtet seit 2003 als Sportchef und hat Ambri durch kluge Transfers am Leben erhalten. Aber Undank ist der Welten Lohn und einer ist im Management zu viel: Es wird künftig kaum einen TK-Chef und einen Sportchef brauchen. Als TK-Chef amtet die Lugano-Legende Jean-Jacques Aeschlimann - und wenn es nach dem Willen des neuen Verwaltungsrates geht - so sagen jedenfalls die Gewährsleute - soll Aeschlimann neu beide Ämtes ausüben.

Verhandlungen mit Trainerkandidaten ohne Jaks

Indizien deuten auf diese Entwicklung hin. Diese Woche führt Jaks als Sportchef die Saisonschluss-Einzelgespräche mit den Spieler. Auf Geheiss von Präsident Lombardi hätte auch Aeschlimann mit am Tisch sitzen sollen - doch Jaks hat sich erfolgreich geweigert, seinen Erzfeind bei den Gesprächen dabei zu haben. Im Gegenzug hat Aeschlimann ohne die Anwesenheit und ohne das Wissen von Jaks mit dem Trainerkandidaten Benoit Laporte verhandelt.

Es wäre keine Überraschung, wenn Jaks in Ambri noch diese Woche gefeuert, in den Kompetenzen massiv zurückgestützt oder auf ein anderes Pösteli wegbefördert werden würde.

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