Eltern von Maddie McCann geben Hoffnung auch 14 Jahre nach Verschwinden nicht auf
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Seit 14 Jahren vermisstMaddies Eltern geben Hoffnung auch kurz vor ihrem 18. Geburtstag nicht auf

Maddie McCann ist seit 2007 verschwunden. Das Mädchen war damals fast vier Jahre alt. Nun würde sie 18 Jahre alt werden – ihre Eltern hoffen weiterhin auf ein Wiedersehen.

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Die Eltern der 2007 verschwundenen Maddie McCann hoffen auf ein Wiedersehen mit ihrer Tochter. 

Die Eltern der 2007 verschwundenen Maddie McCann hoffen auf ein Wiedersehen mit ihrer Tochter.

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Der 43-jährige Deutsche Christian B. gilt als Hauptverdächtiger im Fall Maddie, doch es ist immer noch unklar, was mit dem Mädchen geschehen ist. 

Der 43-jährige Deutsche Christian B. gilt als Hauptverdächtiger im Fall Maddie, doch es ist immer noch unklar, was mit dem Mädchen geschehen ist.

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Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ordnete die Durchsuchung eines Gartens bei Hannover an. Was die Durchsuchung ergab, ist unbekannt.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ordnete die Durchsuchung eines Gartens bei Hannover an. Was die Durchsuchung ergab, ist unbekannt.

Julian Stratenschulte/dpa

Darum gehts

  • Am 12. Mai ist der 18. Geburtstag von Maddie McCann.

  • Auch 14 Jahre nach dem Verschwinden der damals Vierjährigen geben ihre Eltern die Hoffnung nicht auf.

  • Trotz grossangelegter internationaler Fahndungen wurde der Fall nie aufgeklärt, von dem Mädchen fehlt bis heute jede Spur.

14 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der damals fast vierjährigen Madeleine «Maddie» McCann hoffen ihre Eltern immer noch auf ein Wiedersehen. Die Erinnerung an die «verlorenen oder gestohlenen Jahre» ohne ihre Tochter sei diesmal «besonders schmerzlich, da wir eigentlich Madeleines 18. Geburtstag feiern sollten», erklärten Kate und Gerry McCann wenige Tage vor Maddies Geburtstag am 12. Mai. Doch gäben sie die Hoffnung auf ein Wiedersehen nicht auf, «und sei sie noch so gering».

Maddie McCann war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus der Wohnung ihrer Familie in einer Ferienanlage an der südportugiesischen Algarve-Küste verschwunden, während ihre Eltern in einem Restaurant zu Abend assen. Trotz grossangelegter internationaler Fahndungen wurde der Fall nie aufgeklärt, von dem Mädchen fehlt bis heute jede Spur.

Im vergangenen Juni trat dann eine überraschende Wendung ein: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig leitete Mordermittlungen gegen einen inhaftierten deutschen Sexualstraftäter ein. Die Ermittler schliessen nicht aus, dass der Mann noch in weitere, bisher nicht aufgeklärte Fälle verwickelt sein könnte.

Fall wird als «Vermisstenfall» gehandhabt

Nach einem Bericht der britischen Zeitung «The Sun» vom Dienstag haben die deutschen Ermittler neue Informationen über die Zeit erhalten, in der der Verdächtige in Portugal lebte. Laut «Sunday Times» hofft die Polizei zudem, ihn binnen der nächsten drei Monate wegen der Vergewaltigung einer jungen Irin im Jahr 2004 anklagen zu können. Der Tatort ist nicht weit von der Ferienanlage entfernt, aus der Maddie verschwand.

In ihrer auf der offiziellen Kampagnen-Website «Find Madeleine» veröffentlichten Erklärung bedankten sich Kate und Gerry McCann auch bei der Londoner Polizei für ihre fortgesetzte Suche nach ihrer Tochter und deren möglichem Entführer. Die Ermittlungen gingen auch in Pandemie-Zeiten weiter, versicherten sie. Trotz der vielen Jahre seit Maddies Verschwinden behandeln die britischen Ermittler ihren Fall weiter als Vermisstenfall.

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(afp/lub)

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