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GstaadMadonna ist die Queen der Berg-Botschafter

Madonna bekennt sich mit atemberaubenden Pisten-Bildern auf Instagram zu ihrer Liebe zu den Schweizer Alpen – ein Glücksfall für den Schweizer Tourismus.

von
Julia Panknin
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«Hier bin ich am Chillen», schreibt Madonna zu diesem etwas provokantem Bild mit Stargast Mittelfinger. 46'000 Likes gibts trotzdem.

«Hier bin ich am Chillen», schreibt Madonna zu diesem etwas provokantem Bild mit Stargast Mittelfinger. 46'000 Likes gibts trotzdem.

Instagram/Madonna
«Hat Madonnas Sohn seine Hose verlegt?», fragt man sich bei diesem Bild.

«Hat Madonnas Sohn seine Hose verlegt?», fragt man sich bei diesem Bild.

Instagram/Madonna
Ein spiritueller Ort für Madonna: «Engel haben mir zugeflüstert: Halte Ausschau nach der Sonne.»

Ein spiritueller Ort für Madonna: «Engel haben mir zugeflüstert: Halte Ausschau nach der Sonne.»

Instagram/Madonna

Gstaad gilt als das Schweizer Winter-Mekka der internationalen Prominenz. Eine scheint dem Berner Oberland restlos verfallen zu sein: Madonna. Die Queen of Pop postet während ihrer Ferien im Ski-Gebiet ein Bild nach dem anderen – und ergattert damit Tausende von Likes. Ihr Instagram-Account erfreut sich ganzen 2,7 Millionen Followern. Von diesen Zahlen können Schweiz Tourismus und Gstaad Tourismus auf ihren sozialen Medien nur träumen.

Umso mehr freut man sich dort über das Gratis-Marketing: «Madonna kommt schon seit Jahren für die Skiferien in die Schweiz. Das spricht für unsere Gastfreundschaft sowie für die Qualität als Feriendestination und ist natürlich beste Werbung für uns», meint Daniela Bär, Leiterin für internationale Medienarbeit und Unternehmenskommunikation bei Schweiz Tourismus.

«Wir freuen uns über so eine berühmte Botschafterin»

Auch, wenn sich derlei Posts nicht direkt in den Buchungszahlen niederschlagen würden, hätten sie einen willkommenen Nebeneffekt. Die Schweiz stehe als Ferienort mit internationalen Destinationen in Konkurrenz: «Wenn Madonna solche Bilder teilt, führt das zu Anschlusskommunikation in den Medien und die Schweiz bleibt im Gespräch. Das ist natürlich toll», erklärt Bär.

Und auch im Berner Oberland ist man begeistert: «Die Bilder zeigen, dass Madonna sich in Gstaad so richtig wohl fühlt. Wir freuen uns über so eine berühmte Botschafterin», sagt Kerstin Sonnekalb, Leiterin Public Relations von Gstaad Saanenland Tourismus. Und das, obwohl eines der Bilder den Eindruck erweckt, Madonna habe einen Gstaader Sessellift mit dem Namen ihres neuen Albums «Revolution» bekritzelt.

Sonnekalb verdeutlicht, dass es generell nicht erwünscht sei, wenn Gäste Gondeln oder andere Liftanlagen bemalten. Auf dem Bild sei jedoch nicht zu erkennen, ob sich der Sessellift überhaupt im Berner Ski-Gebiet befindet. Die Bergbahnen-Mitarbeiter seien auf der Suche nach dem Madonna-Bügel bislang noch nicht fündig geworden. «Falls wir diesen Sessel wirklich finden, werden wir selbstverständlich informieren», so Sonnekalb. Er werde dann sicher so ausgestellt, dass Fans zu diesem Relikt der Pop-Ikone pilgern könnten, verspricht sie.

Madonna schwebt auf Wolke sieben

Neben den eindrücklichen Naturbildern erfreut der Superstar seine Fans übrigens auch mit Videos von Sohn Rocco: Der rockt die Pisten auf dem Snowboard – und macht Mama damit stolz wie Bolle. Mit «Rocco hebt ab» betitelt die 56-Jährige eines der Kurzfilmchen – sie selbst schwebt im Berner Oberland anscheinend durchwegs auf Wolke sieben.

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